Zehn Jahre Peer-Mediation im Ostarrichi-Gymnasium Amstetten
AMSTETTEN. Vor zehn Jahren haben die beiden Pädagogen Maria Resnitschek und Dominik Buchmeier mit Unterstützung von Direktor Josef Spreitz im Ostarrichi-Gymnasium ein Peer-System ins Leben gerufen.

Peer-Mediation ist ein Konzept der Streitschlichtung, bei dem im psychosozialen Bereich eigens ausgebildete Oberstufenschüler mit Schülern der Unterstufe zusammenarbeiten und so einen wichtigen Beitrag zu einer positiven Konfliktkultur an der Schule leisten. Anlässlich des Jubiläums entstand ein Videobeitrag, der die Arbeit der Peer-Mediatoren darstellt und über die Homepage der Schule, Facebook oder Instagram abrufbar ist.
Konstruktiver Umgang mit Konflikten
„Gerade in einer Zeit großer gesundheitlicher und politischer Krisen gewinnt es noch größere Bedeutung, sich vermehrt um den konstruktiven Umgang mit Konflikten, soziale Nähe und Gemeinschaftsgefühl zu kümmern“, erklärt Direktor Josef Spreitz. Nunmehr seit 2007 „gesunde Schule“, sei die Peer-Mediation am Ostarrichi-Gymnasium Amstetten ein weiterer wichtiger Baustein eines ganzheitlichen Konzeptes, das physische und psychische Gesundheit als gleichwertig sieht. Vertrauenslehrer und fix verankerte Schulsozialarbeit schaffen laut Spreitz im großen Gymnasium zusätzliche Möglichkeiten, dass Probleme schnell und individuell gelöst werden können.
„Dichtes soziales Netz“
„Bei uns kann sich jeder Schüler, jede Schülerin auf ein dichtes soziales Netz verlassen. Mich freut es besonders, dass die Peer-Mediation seit nunmehr zehn Jahren einen wesentlichen Beitrag dazu leistet!“, betont Direktor Spreitz.


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