„The Two Funny Men“ präsentieren drei sehr außergewöhnliche Videos
AMSTETTEN. Das Mostviertler Klamauk-Duo „The Two Funny Men“, bestehend aus Jack Delorean und John Caribbean, vulgo Clemens Krejci und Johannes Steinacher, kreieren zum Trotz der düsteren Zeiten eine eigene humoristische Gin Marke, den sogenannten „FictGi(o)N“ und erfinden eine eigene Witze-Schokolade, die sogenannte „JOKEolade“ und bewerben diese Produkte in sehr spacigen Kurzfilmen.

„The Two Funny Men“, bestehend aus Clemens Krejci und Johannes Steinacher haben drei Kurzfilme produziert und bewerben damit den noch zu brennenden Gin der Marke „FictGi(o)N“. Soeben ist dritte Episode erschienen und sie wird mit „The end... or to be continued“ beschlossen. Da die Filme sehr unterhaltsam und voll skurriler Komik sind, steht zu hoffen, dass weitere Episoden folgen. Eine Warnung muss vorangestellt werden: In allen drei Filmen wird reichlich Alkohol getrunken.
Mit einem rätselhaften Schaltknopf und Gin, den sie einem Mönch entwenden, erleben „The Two Funny Men“ sehr amüsante Abenteuer, wenn sie nicht gerade per Einkaufswagerl und Rutschauto durch das Weltall gleiten.
In der dritten Folge gibt es ein Wiedersehen mit dem Mönch, der „The Two Funny Men“ ein bisschen maßregelt - bevor das Trinken weiter geht. Teile der dritten Episode wurden in Amstetten gedreht und zu sehen ist unter anderem ein orginalgetreuer Nachbau des KITT, bekannt aus der Fernsehserie Knight Rider.
Sehr beachtenswert ist der Soundtrack. Der Film könnte dem Genre „Stummfilm“ zugeordnet werden, mit einer von Clemens Krejci und Johannes Steinacher eingespielter Musik, die ebenso spacig ist wie die Filme aber gleichzeitig sehr ins Ohr geht.
Auch dem Abspann darf man Beachtung schenken. Da sieht man, wer alles für Musik, Drehbuch, Regie, Ausstattung, Kamera und dergleichen mehr verantwortlich zeichnet: Es sind immer Jack Delorean und John Caribbean. Die beiden haben die Filme in Eigenregie gedreht.
Als Therapeut liefert Krejci eine metatheoretische Erklärung zu den Filmen: „Metatheoretisch befasst sich die Geschichte mit der von Viktor Frankl beschriebenen 'Trotzmacht des Geistes', welche die Fähigkeit des Menschen beschreibt, trotz widriger äußerer Umstände seine Gedanken und Gefühle in die eigene Hand zu nehmen. Die Kraft der Fantasie und des Humors können gerade in bedrückenden Zeiten Anker und Hilfe sein und stellen eine Möglichkeit zur körperlichen und seelischen Gesundheit dar.“


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