Begehrtes Abzeichen: Freude im Bezirk Amstetten über "Feuerwehr-Maturanten"
BEZIRK AMSTETTEN. Seit Februar wurden Feuerwehrmitglieder aus dem Bezirk Amstetten bei der FF Preinsbach für das Feuerwehrleistungsabzeichen in Gold (FLAG) ausgebildet. Nun absolvierten vier Kameraden in der Landesfeuerwehrschule in Tulln die im Feuerwehrjargon als „Feuerwehrmatura“ bezeichnete Ausbildung erfolgreich. Insgesamt waren 120 Teilnehmer aus ganz Niederösterreich angetreten.

Über den Erfolg der Amstettner Feuerwehrleute Philipp Freilinger, Kersin Uridat (beide FF Erla), Mario Aistleitner und Patrick Heigl (beide Thürnbuch-Au) freuten sich das Bezirksfeuerwehrkommando Amstetten sowie Ausbildungsleiter Karl Etlinger und sein Team.
Erster Bewerb: 1958
Um nach dem Feuerwehrleistungsabzeichen (FLA) in Silber auch ein FLA in Gold zu schaffen und um die Elite der Feuerwehrmänner zu weiterem Lernen anzuregen, hatte man 1958 in Niederösterreich erstmals einen Bewerb um das Feuerwehrleistungsabzeichen in Gold ausgetragen, ein Bewerb für den einzelnen Mann.
Folgende Themen stehen bei der Prüfung im Zentrum: Organisation, Feuerwehrtechnik und Taktik, Brandbericht, Hindernislauf und Kommandieren einer Einheit.
„Feuerwehrmatura“
Im Feuerwehrjargon heißt das FLA in Gold auch „Feuerwehrmatura“. Um für die täglich neu dazukommenden Herausforderungen jederzeit gerüstet zu sein, bedarf es einer eingehenden, aufbauenden und laufend aktualisierten Ausbildung in allen Bereichen des Feuerwehrwesens.
Beim Bewerb um das Feuerwehrleistungsabzeichen in Gold wird speziell auf Umsetzbarkeit des Erlernten in der Praxis, Aktualität und Einsatznähe Wert gelegt.


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