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ASCHBACH. Die „Oschbocher Kraxnteifin“ haben zur Weihnachtszeit Saison, aber was machen Perchten eigentlich das restliche Jahr? Diesem Problem hat der Aschbacher Vereinsobmann Dominic Steinkellner mit seinem engagierten Team gute Abhilfe geschaffen und zu einem „Bubble Soccer“-Turnier auf dem alten Sportplatz der Gemeinde eingeladen. Das Event erwies sich als „aufgelegter Elfer“.

  1 / 3   Dominic Steinkellner, Obmann des Vereins „Oschbacher Kraxnteifin“ mit seinen Vereinskollegen Christoph Teichmann und Bernhard Hochhuber (v. l.) (Foto: Oschbocher Kraxnteifin)

Diese aus Skandinavien stammende Trendsportart, bei der man sich große, aufblasbare Kugeln überstülpt und dann Fußball spielt, erfreut sich hierzulande immer größerer Beliebtheit. Das war auch an der hohen Teilnehmerzahl des erstmals ausgetragenen Events erkennbar: Der Einladung der „Oschbocher Kraxnteifin“ folgten elf weitere Teams zu je fünf Personen – insgesamt also zehn Perchtenvereine, größtenteils aus dem Bezirk Amstetten. Unter anderem die „Most4tler RuatnBuam“, die „Seitenstettner Ursprungsteufeln“, die „Dgoaschtign Gstoitn“, die „Kematner Urteufeln“, die „Ulmerfelder Schlossteufln“, die „Strudengauer Schluchtnteufln“ sowie drei Teams der „Weistracher Höllenteufeln“.

Den Zusammenhalt stärken

„Wir wollten eine Freizeitaktivität für die warme Zeit haben und so die Bindung zu den anderen Perchtenvereinen erhöhen“, erklärt der Obmann der „Oschbocher Kraxnteifin“ Dominic Steinkellner. „Da wir die Gemeinschaft unter den Perchtenvereinen stärken wollten, haben wir uns zu einem Bubble-Soccer-Turnier entschieden und viele unserer befreundeten Vereine sind heute bei uns zu Gast“, freut sich der Obmann über die rege Teilnahme an Vereinen bei dem Gaudi-Event.

Über 200 Schaulustige

Das Turnier selbst hat über 200 Schaulustige angelockt, die dem spannenden Finalspiel der Veranstalter der „Oschbocher Kraxnteifin“ gegen „Die fünf lustigen Sechs“ aus Opponitz beiwohnten. Die Gastgeber aus Aschbach konnten in einem heiß umkämpften Spiel mit 1:0 den Sieg für sich erringen und haben aufgrund der vielen positiven Rückmeldungen angedacht, im nächsten Jahr das Turnier zu wiederholen. Womöglich wurde dieses Jahr eine neue Tradition unter den Perchtenvereinen der Region geboren.


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