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BEZIRK AMSTETTEN (Update 13.11., 9:30 Uhr). Nachdem am Sonntag (10. November) laut FPÖ-Landesrätin Susanne Rosenkranz der Einsatz des Bundesheeres in den Vogelgrippe-Hochrisikogebieten des Bezirks Amstetten für beendet erklärt wurde, ist tags darauf der Ausbruch der Krankheit in einem weiteren Betrieb im Bezirk Amstetten bestätigt worden. Somit sind fünf Geflügelbetriebe im Bezirk von der Vogelgrippe betroffen. Zur Unterstützung ist nun eine Fachleutekommission der EU in Niederösterreich tätig. 

  1 / 2   Die Betriebe in den Sperrzonen unterliegen besonderer amtstierärztlicher Beobachtung. (Foto: Jan Wagner/stock.adobe.com)

Ganz Österreich wurde in Bezug auf die Vogelgrippe (Geflügelpest) zum Gebiet mit erhöhtem Risiko erklärt. 25 Bezirke in Nieder- und Oberösterreich, der Steiermark, Salzburg, Kärnten und im Burgenland werden als Gebiete mit stark erhöhtem Risiko eingestuft. Hier gilt für Betriebe mit über 50 Tieren Stallpflicht. In Niederösterreich sind Waidhofen/Ybbs, Amstetten, Melk und Scheibbs betroffen.

Rund um die Ausbruchsbetriebe war eine Schutzzone im Umkreis von drei Kilometern und eine Überwachungszone im Umkreis von zehn Kilometern eingerichtet worden. Innerhalb der Schutzzone wurden binnen fünf Tagen 78 Betriebe kontrolliert.

Die Zonen bleiben mindestens 21 Tage beziehungsweise 30 Tage nach Reinigung und Desinfektion der betroffenen Betriebe aufrecht.

Generelle Stallpflicht innerhalb der Sperrzonen

Innerhalb der Sperrzonen gelte eine generelle Stallpflicht und Erzeugnisse von anderen Betrieben dürfen nur mit behördlicher Genehmigung aus der Sperrzone gebracht werden. „Ich appelliere an unsere Landwirte in dieser Region, besonders aufmerksam und vorsichtig zu sein. Sollte es irgendwelche Auffälligkeiten geben, ersuche ich umgehend die zuständigen Behörden zu informieren“, so Rosenkranz.

Alle relevanten Informationen für Betroffene und Interessierte auf https://www.noe.gv.at/noe/Veterinaer/Vogelgrippe.html


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