Laufattacke auf Amstetten
Am Samstag startet im Stadtzentrum ein neues Lauf-Zeitalter. Mit der City-Attack wird ein „Urban-Run“ durch die Bezirkshauptstadt ins Leben gerufen.

„Durchaus dem Zeitgeist folgend versuchen wir ein neues Laufformat hier in Amstetten zu etablieren - einen Lauf mit Dirtrun-Charakter“, erklärt Organisator Gerald Demolsky. Neu dabei ist, dass die Strecke in den städtischen Raum integriert wurde, der Lauf also nicht abseits eines Ballungsraumes stattfindet, sondern eben sehr nah an potentiellen Läufern und potentiellen Zusehern liegt. Gefordert sind neben einer gehörigen Portion Kondition und Ausdauer, vor allem auch Geschicklichkeit und Mut, führt der Lauf doch über eine Menge Hindernisse und Hürden, die die Stadt so bietet: Flussdurchquerungen, Parkhauspassagen, parkende Autos, steile, triefendnasse, stadtnahe Waldpassagen. Dem nicht genug, wird es eine Reihe von künstlichen Hindernissen geben, die den Teilnehmern alles abverlangen werden. Die City Attack stellt eine Herausforderung für Sportler mit unterschiedlicher Fitness und unterschiedlichem Alter dar. Ob es sein erster 6 Kilometer Lauf ist oder er später im Jahr einen Marathon läuft, die City Attack wird den Sportler an seine Grenzen bringen. „Wir sind überzeugt, dass das Format auch „Nicht-Wettkämpfer“ anspricht, das heißt aktive Menschen, die an einer normalen Laufveranstaltung in der Regel nicht teilnehmen würden. Darüber hinaus möchten wir Teilnehmer animieren als Mannschaft (= 4 Läufer) an den Start zu gehen und gemeinsam den Lauf zu bewältigen“, so Demolsky weiter. Die Stadt präsentiert sich Läufern von einer neuen, sicherlich zum Teil unbekannten Seite. Es wird im Umdasch Stadion gestartet und von dort läuft man Richtung Süden, wo man - an der Ybbs angelangt - flussaufwärts läuft. Nach wenigen hundert Metern wartet die erste Herausforderung auf die Teilnehmer. Es wird die Ybbs – gehend oder schwimmend durchquert, um am anderen Ufer erfrischt weiter flussaufwärts zu laufen und kurz darauf wieder ans Nordufer zu wechseln. Am Ybbsdamm entlang geht es weiter nach Westen. Nach der Überquerung der Waidhofner Straße läuft man über den Parkplatz der Baumax-Filiale, wo ein erstes künstliches Hindernis wartet. Hinter dem Firmengelände kühlen sich die Läufer bei der Durchquerung des Mühlbachs kurz ab, um richtig temperiert den steilen Anstieg hinauf zum Kreuz in der Silberweis in Angriff zu nehmen. Mit etwas Glück findet man nur einen leicht durchnässten, jedoch matschigen Weg vor; rutschig ist es auf jeden Fall und man wird dann zwei Schritte nach vorne und einen zurück machen. Nach wenigen hundert Metern nimmt man die 211 Stufen des Silberweis-Steigs hinunter zum Jakobs-Brunnenweg. Dort angekommen biegt man gleich wieder links in das Flussbett des Höllgrabens ein. In mehreren Höhenstufen, jedoch stetig ansteigend geht es zum Krautberg. Auf einem leicht welligen Singletrail läuft man nach Osten, wo der 40 Grad steile Hang hinunter zum alten Friedhof wartet. Einzelne Bäume und Sträucher sowie ein gespanntes Seil helfen den Teilnehmer sicher hinunter zu kommen. Über ein Dutzend Stufen erreicht man den Mühlbach, überquert die Klosterstraße, um wenig später in das Parkhaus der CCA einzubiegen. Im Parkhaus geht es die Rampe hoch – hier wird der CCA Bergsprint abgehalten (schnellste Zeit vom Fuß der Rampe bis zur höchsten Ebene). Das Parkhaus verlassend biegt man in die Rathausstraße ein. Am Hauptplatz finden sich einige künstliche Hindernisse. Über die Eggersdorfer und Laurenz-Dorrer-Straße geht es zurück zum Stadion.
Die Bewerbe: Weiblich 6 km, Weiblich 12 km, Weiblich 18 km, Männlich 6 km, Männlich 12 km, Männlich 18 km
Ablauf
Am Samstag werden zwischen 15 und 20 Uhr die Startnummern und Chips im Umdasch Stadion ausgegeben. Zudem gibt es die Möglichkeit der Nachnennung. Am Sonntag findet nochmals die Startnummernausgabe ab 7 Uhr statt. Ab 9 Uhr können sich die Läufer am Start aufstellen. Los geht es um 9.30 Uhr, die Siegerehrung findet um zirka 14 Uhr statt.
Weitere Infos gibt es hier.


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