ARC Blaufränkischland Rallye: Klassensieg und Top-Ten-Platz für Rallye-Duo Zellhofer und Ettel
AMSTETTEN. Bei der ARC Blaufränkischland Rallye, dem ersten Wettbewerb seit Corona, holte das Duo Christoph Zellhofer und Christina Ettel im Suzuki Swift ZMX den Klassensieg und einen Top-Ten-Platz.

Das Rallye-Comeback des dynamischen Duos Zellhofer/Ettel begann mit einer Schrecksekunde. Unmittelbar vor dem Start löste sich ein Schlauch von der Servolenkung, sodass Zellhofer den Suzuki Swift ZMX mit erhöhter Muskelkraft durch die ersten zwei Prüfungen bringen musste. Dies hatte zur Folge, dass Zellhofer/Ettel als Dritte in der Gruppe 8 ins Service zurückkamen, der Rückstand zur Spitze aber dank ambitionierter Leistung mit zwölf Sekunden Rückstand gering gehalten werden konnte. Mit tipptopp überarbeitetem Arbeitsgerät war nach vier Prüfungen jedoch der Wunschzustand gegeben. Zellhofer/Ettel hatten sich in die Rallye gefightet und die Klassen-Führung übernommen.
6. Platz in Gesamtwertung
Nach der Mittagspause ließen die beiden nichts mehr anbrennen und sicherten sich dank eines starken Arbeitstages nicht nur den angepeilten Sieg in der Klasse 8, sondern auch einen 6. Platz in der Gesamtwertung hinter dem Sieger Hermann Neubauer.
„Ein sehr guter Tag für uns“
Zellhofer: „Bis auf das Hoppala mit der Servolenkung war das heute ein sehr guter Tag für uns. In einem stark besetzten Feld bin ich mit dem Top-Ten-Platz in der Gesamtwertung sehr happy. Vor allem die viertbeste Gesamtzeit auf der SP 8 freut mich ungemein. Ich habe mit richtig guten Gegnern auch abseits meines Klassensieges gut mithalten können. Immerhin war unsere Klasse 8 mit elf Startern quantitativ am stärksten besetzt. Zudem habe ich auch sehr gute weitere Erkenntnisse über das Auto sammeln können.“
„Sehr emotionaler Moment“
Gut gelaunt war selbstredend auch Christina Ettel: „Vor einem Jahr stand meine Beifahrer-Karriere noch auf der Kippe. Bei der Rallye Monte Carlo im Februar bin ich schon im Eisspion-Fahrzeug gesessen. Aber dass ich heute die erste komplette Rallye ohne Komplikationen wettbewerbsmäßig beenden konnte, ist ein sehr emotionaler Moment für mich. Ich habe darum sehr hart gekämpft, und heute bin ich belohnt worden.“


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