Nach zwei guten Sätzen ging dem VCA Amstetten NÖ die Luft aus
AMSTETTEN. Aufgrund mehrerer Erkrankungen im Kader musste der VCA Amstetten NÖ sein Heimspiel in der Platzierungsrunde gegen UVC Holding Graz auf den Mittwochabend (20. März) verschieben. Ab Montag (18. März) war dann die Mannschaft der Mostviertler wieder komplett und konnte das erste Mal gemeinsam trainieren, aber die Zeit bis zum Match gegen die Steirer war dann doch zu kurz.

Nach zwei guten Sätzen unterlag man den Gästen aus der Steiermark mit 21-25, 25-22, 19-25 und 14-25.
„Hinten raus ist uns die Luft ausgegangen“, schilderte VCA-Sportdirektor Michael Henschke, der verletzungsbedingt dann doch noch auf einen Spieler verzichten musste. Kurzfristig musste Grundsechsspieler Maximilian Schober sich von der Partie abmelden.
„Ich habe dann unseren Aufspieler Adam Provaznik als Außenangreifer gebracht, er war eigentlich unser überragender Spieler am Feld“, erzählte Henschke. Dennoch waren die Grazer den Niederösterreichern in fast jedem Element überlegen und gewannen verdient.
Ziel: Golden Set
„Wir geben uns jetzt aber nicht auf. Es waren zwei gute Sätze, auf denen wir mit ihnen auf Augenhöhe waren. Die Ausgangslage ist schwer, aber unser Ziel muss es sein, den Golden Set zu erzwingen“, so Henschke.
Denn die Platzierungsrunde wird im Europacupformat ausgespielt. Die Niederösterreicher müssen nach der Heimniederlage nun 3-0 oder 3-1 in Graz gewinnen, um sich einen entscheidenden Golden Set, der bis 15 mit zwei Punkten Unterschied gespielt wird, zu erarbeiten.
Gewinnen die Grazer mehr als zwei Sätze, dann spielt der VCA nur mehr um den siebten Rang in der Meisterschaft.


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