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AMSTETTEN. Die Bürgerinitiative pro ybbs lädt am Dreikönigstag zum traditionellen Schwimmen für die Fortsetzung der Renaturierungen.

Die Aktivisten stürzen sich in die eisige Ybbs, um sich für eine Fortsetzung der Renaturierung einzusetzen. Fotos: mott

AMSTETTEN. Die Bürgerinitiative pro ybbs lädt am Dreikönigstag zum traditionellen Schwimmen für die Fortsetzung der Renaturierungen.

Bereits im Jahr 2006 hatte die Bürgerinitiative pro ybbs gemeinam mit dem WWF ein Konzept mit Vorschlägen zur Renaturierung an der Ybbs entwickelt.

Aus diesem Konzept betitelt mit „Zukunft Lebensader Ybbs 2006 – 2015, Vorschläge zur Steigerung der Biodiversität im Ybbstal“ wurden bereits etliche Hotspots realisiert:

Ein Beispiel ist die „Hausmeninger Ybbsschleife“: Neben zahlreichen Jungfischen wurde ein hoher Bestand des besonders seltenen Strömers festgestellt. Ein weiters Beispiel ist das „Amstettner Knie“, das auch mehr Hochwasserschutz für Amstetten mit sich bringt. Die logische Konsequenz ist daher eine Fortsetzung dieser Bemühungen zwischen der „Untersmeier-Renaturierung beim Flugplatz Leutsmannsdorf und dem renaturierten Ybbs-Donaudelta.

Forderung: „Kein Kraftwerk Hohe Brücke!“

Eine Forderung lautet „Kein Kraftwerk Hohe Brücke!“ Das von der EVN genau zwischen diesen Renaturierungen geplante Kraftwerk „Hohe Brücke“ steht zurzeit im massiven Widerspruch zu den Renaturierungszielen in diesem Natura-2000-Gebiet.

Dafür werfen sich kälteresistente Schwimmer in die eiskalte Ybbs. Zuschauer sind herzlich willkommen! Das Schwimmen findet bei jeder Witterung statt – ausgenommen bei Hochwasser. Für wärmende Getränke und Umkleidezelt wird selbstverständlich gesorgt.

Sonntag, 6. Jänner, 14.30 Uhr

Amstetten, am Ybbsuferweg flussab der Allersdorfer Brücke beim Fußgängersteg

Anmeldungen und Auskünfte bei Gerald Mevec, Tel. 0680/2194184


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