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Projekt zur Förderung nachhaltiger Mobilität im Bezirk Amstetten gestartet

Reinhard Leeb, 16.03.2019 12:43

MOSTVIERTEL. “Das eigene Mobilitätsverhalten neu denken“ – lautet der Schlüsselsatz des neuen Leitprojektes der Klima- und Energiemodellregion Amstetten. Ziel ist es, Impulse zur Motivation und zum Handeln zu setzen, um das eigene Mobilitätsverhalten zu hinterfragen. 

Radfahren, Elektromobilität, Mikro- ÖV und der öffentliche Verkehr stehen 2019 im Fokus des Projekts „Mobilitätsvielfalt Mostviertel“. (V.l.) Philipp Fischböck (KEM), Eva Zirkler (KEM), Anton Kasser (GDA), LR Ludwig Schleritzko (ÖVP), Christian Haider (Mobilitätsmanagement Mostviertel) Foto: Büro Landesrat.

Gerade im Bereich der Mobilität gibt es noch viel Potential, um den Ausstoß schädlicher Treibhausgase einzudämmen und damit dem Klimawandel entgegenzutreten. Aus diesem Grund startete die Klima- und Energie-Modellregion Amstetten Nord und Süd - gemeinsam mit dem Mobilitätsmanagement Mostviertel (MoMa MOV) - ihr einjähriges Projekt „Mobilitätsvielfalt Mostviertel (kurz MVMV)“. Ziel des Projekts ist es, die bestehenden nachhaltigen Mobilitätsangebote im Bezirk Amstetten zu attraktiveren und das Bewusstsein für die negativen Auswirkungen des aktuellen Mobilitätsverhaltens zu erhöhen.

„Wir wollen Mobilitätspioniere - also jene Personen, die bereits nachhaltig unterwegs sind - vor den Vorhang holen und aufzeigen, dass Mobilität ohne viele Einschränkungen auch anders gelebt werden kann. Gemeinsam mit ihnen versuchen wir Strategien zu entwickeln, um auch andere Personen zur Nutzung nachhaltiger Mobilitätsangebote zu gewinnen“, erklärt Gda-Obmann Anton Kasser.

Das Projektteam leitet die Pioniere dabei durch das Projekt. Es werden detaillierte Informationen über das aktuelle Angebot zusammengestellt, damit die vorhandenen Mobilitätsformen stärker erlebbar gemacht und wichtige Erfahrungen der Mobilitätspioniere als Feedback genutzt werden können. „Es freut mich, dass meine MobilitätsmanagerInnen auch Teil dieser Initiative sind, um vorhandene Mobilitätsangebote und Pioniere aus den Mobilitätsgemeinden im Mostviertel miteinander zu verknüpfen. Damit werden die Angebote in der Bevölkerung bekannter und können durch die stattfindende Bewusstseinsbildung auch stärker genutzt werden“, erläutert Mobilitätslandesrat Ludwig Schleritzko (ÖVP).

Der erste Schwerpunkt des Projekts passt zur Jahreszeit und behandelt das Thema Alltagsradfahren. Neben Infokampagnen zum bestehenden Angebot in der Region sind auch Veranstaltungen, wie Radreparaturtage an den Bahnhöfen, geplant. In den Sommermonaten steht die Elektromobilität im Fokus des Projekts. Mikro-Öffentlicher-Verkehr (Mikro-ÖV) als auch öffentlicher Verkehr runden das Projekt mit Jahresende ab.

Die Ergebnisse sollen aufschlussreiche Einblicke geben und als Hilfestellung dienen, wie nachhaltige Mobilität - ganz individuell - tatsächlich gelebt werden kann.

Bei Interesse als Mobilitätspionier oder wenn man jemanden kennt, der oder die zu diesem Projekt passt, kann man seinen persönlichen Beitrag zur Mobilitätswende an kem@gda.gv.at oder online unter gda.gv.at/MVMW senden.


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