Gelber Sack wird im Bezirk Amstetten gut angenommen
BEZIRK. Fast ein Jahr ist es her, dass im Bezirk Amstetten der Gelbe Sack eingeführt wurde. Experten aus Politik und Abfallwirtschaft zogen nun Bilanz.

„Vor drei Jahren haben wir erstmals über die Einführung des Gelben Sacks nachgedacht. Die Einführung im Bezirk war goldrichtig“, erinnert sich gda-Obmann Anton Kasser. Hinsichtlich des EU-Kreislaufpakets, das vor einem halben Jahr verabschiedet wurde, sei man gerade noch auf den Zug aufgesprungen. Insgesamt wurden 41.000 Rollen der Gelben Säcke von den Frächtern Baier, FCC und Hasenöhrl verteilt. Wie im vergangenen Jahr wurde pro Haushalt eine Rolle mit 13 Gelben Säcken zugestellt.
Steigerung ist notwendig
Der Gelbe Sack wird von den Haushalten im wesentlichen gut angenommen. Gottfried Bieglmayer, der Leiter Stoffstrommanagement von Reclay UFH, ist mit der Sammelqualität sehr zufrieden: „Die Fehlwürfe im Gelben Sack betragen österreichweit 12 Prozent, im Bezirk Amstetten sogar nur 8 Prozent. Das ist ein tolles Ergebnis.“ Nächstes Jahr werde geprüft, wie viele Verpackungen im Restmüll verloren gehen, so Bieglmayer. Verbesserungspotential gibt es aber noch bei der Verwertung. „26 Prozent der Kunststoffverpackungen werden in Österreich verwertet. Bis 2050 müssen wir auf 50 Prozent kommen“, so Kasser.


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