Klimaschutz durch fairen Handel

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Norbert St. Mottas Norbert St. Mottas, Tips Redaktion, 09.10.2019 17:30 Uhr

AMSTETTEN. Pedro Díaz Montejo, Kaffeebauer & Generalsekretär der Genossenschaft SPOSEL, Chiapas, Mexiko, besuchte den Weltladen Amstetten.

Der Bio-Kaffeebauer Pedro Díaz Montejo aus Mexiko war zu Gast in Amstetten. Aus erster Hand erfuhren die Gäste des Gesprächs im Weltladen was Kaffee, Klimaschutz und Fairer Handel miteinander zu tun haben, und was das für die Genossenschaftsmitglieder im Süden von Mexiko bedeutet. Es handelt sich hier um die Kleinbauernkooperative SPOSEL (Vereinigung der Bio-Produzenten der Selva Lacandona). Erklärtes Ziel der Kooperative ist es, die Lebensbedingungen der Mitglieder zu verbessern und dabei die Biosphären Reservate des lacandonischen Urwaldes zu schützen. Sie setzen dabei auf die Produktion hochwertigen Arabica-Kaffees unter entsprechenden ökologischen Bedingungen und Fairen Handel. „Heute erhalten wir für unseren Premium-Kaffee mehr als den doppelten Preis. Die sehr aufwendige Arbeit zahlt sich also aus und wir können unseren Kindern eine gute Ausbildung ermöglichen.“

Aufforstungsinitiative

Eine Aufforstungsinitiative – mitfinanziert durch die Klimaschutzprämie der EZA (die wichtigste österreichische Importorganisation des Fairen Handels) – soll darüber hinaus den Bewuchs auf ehemals ausgedünnten landwirtschaftlichen Flächen wieder verdichten. Die Kooperative SPOSEL ist seit 2014 Partnerorganisation der EZA Fairer Handel und somit der Weltläden.

Klimaschutzprämie

Die Initiative spiegelt sich auch in der Produktpalette des Weltladens nieder. Angeboten wird ein „Segel Kaffee“, der nicht per Frachtschiff sondern per Segelschiff transportiert wird und den „Coffee for future“, bei dem die Produzenten mit einer zusätzlichen Klimaschutzprämie bei der Umsetzung ihrer klimafreundlichen Maßnahmen unterstützt.

 

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