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BEZIRK. Insgesamt 604 SPÖ-Kandidaten treten bei der kommenden Gemeinderatswahl am 26. Jänner im Bezirk Amstetten an.

SPÖ-Politikerinnen im Bezirk (v. r.): Bgm. Ursula Puchebner, Bgm. Birgit Krifter, LR und Bezirksvorsitzende Ulrike Königsberger-Ludwig, Bgm. Manuela Zebenholzer und LAbg. Bgm. Kerstin Suchan-Mayr Foto: mai

„Dank des engagierten Einsatzes von Bezirksgeschäftsführer Siegfried Köhsler wird die Sozialdemokratische Partei in jeder Gemeinde des Bezirks kandidieren“, erklärt Bezirksparteiobfrau und Landesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig. Wichtig sei für die Landesrätin, dass die derzeitige Listenreihung auch nach der Wahl bestehen bleibe. „Das heißt, wie die Listen jetzt gereiht sind, so werden auch die Sitze in den Gemeinderäten besetzt“, erklärt Königsberger-Ludwig.

Neun Listen in Amstetten

Amstettens Bürgermeisterin Ursula Puchebner sieht sich bei den Wahlen mit einer „Vielfalt der Demokratie“ konfrontiert. Schließlich kandidieren neun Listen in der Bezirkshauptstadt. Sie werde aber „alles daransetzen, dass die SPÖ stärkste Kraft bleibt“.

Innenstadtprojekt

In den vergangenen Jahren sei viel geschehen. „Die Stadterneuerung ist ein kontinuierlicher Prozess, der nun seine Fortsetzung im Innenstadtprojekt findet. Mit den Bürgern sollen dort Projekte entwickelt und umgesetzt werden, die Amstetten zukunftsfit machen. Zwei Jahre lang wird die Gestaltung des Hauptplatzes, der Wiener Straße und der Rathausstraße im Zentrum stehen“, erklärt die Bürgermeisterin, die auch auf den Ankauf der Forstheide als „grüne Lunge Amstettens“ verweist.

Dorferneuerungsprozess & Co

2020 sollen Projekte im Dorferneuerungsprozess in Mauer realisiert werden. Neben der Kinderbetreuung sei leistbares und dauerhaftes Wohnen ein Thema. 2020 sei auch geplant, das Projekt „Junges Wohnen“ in Mauer umzusetzen. Ebenso seien in Ulmerfeld-Hausmening-Neufurth die Weichen für die Revitalisierung des Stadtsaales gestellt. Im Herbst 2020 soll mit dem Umbau begonnen werden.

Amstetten ist Stadt des Ehrenamtes

Puchebner betont, dass Amstetten eine Stadt des Ehrenamtes sei. „Das Vereinsleben ist vielfältig, daher ist es uns wichtig, auch zukünftig Vereine, Organisationen und Institutionen bestmöglich infrastrukturell sowie finanziell zu unterstützen“, so die Bürgermeisterin.


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