Gemeinderatswahl: Alteingesessene Parteien und neue Listen gehen im Bezirk Amstetten an den Start
BEZIRK AMSTETTEN. Fast 100.000 Menschen sind im Bezirk Amstetten wahlberechtigt. Neben den klassischen Parteien treten auch mehrere Listen zur Gemeinderatswahl an.

Auf der unteren Tabelle sind alle wahlwerbenden Parteien mit ihren Spitzenvertretern aufgelistet. Hier gilt zu beachten, dass die Amstettner Tips-Ausgabe nicht den Bezirk Amstetten eins zu eins abbildet. Ein paar Gemeinden werden von den Ennser und Steyrer Ausgaben betreut und die Gemeinden südlich von Kematen von der Ausgabe Ybbstal. Dafür findet sich Blindenmarkt aus dem Bezirk Melk in der Amstettner Ausgabe.
Bewegung im Listenbereich
Mit Ausnahme von Amstetten, wo die SPÖ die Mehrheit inne hat, werden alle anderen Gemeinden im Verbreitungsgebiet von der ÖVP dominiert. Auch wenn es bei den Mandaten einiges an Bewegung geben wird, wird sich wohl nicht viel an der Erstplatzierung ändern.
Rechtes Wählersegment
Interessant wird es in Amstetten, wo im rechten Bereich neben der FPÖ noch vier weitere Parteien im selben Wählersegment aktiv sind. Darunter „AlfA“, das aus der FPÖ hervorgegangen ist und nach dem Parteiausschluss der Mitglieder als neue Liste gegründet wurde.
Liste B & Liste „Freie Wähler“ in Blindenmarkt
In Blindenmarkt tritt nicht die FPÖ an, sondern Martin Huber mit der Liste B. Martin Hubers FPÖ-Mitgliedschaft war wegen seiner „Geburtstagsgratulation“ am Hitler-Geburtstag suspendiert worden. Huber tritt gemeinsam mit seinen Gemeinderatsmitgliedern an. Er war bisher in Wahlen sehr erfolgreich und es wird sich zeigen, ob sich die Suspendierung oder die „Geburtstagsgratulation“ im Wahlergebnis auswirkt. Ebenfalls in Blindenmarkt tritt der als „Kanalrebell“ bekannt gewordene Wolfgang Laaber mit der Liste „Freier Wähler“ an. Derzeit hält die Liste ein Mandat.
Jüngster Listengründer in St. Georgen am Ybbsfelde
Eine Einpersonen-Liste gibt es in St. Georgen am Ybbsfelde: Benjamin Ripfl ist auch der jüngste Listengründer in der Runde.
Grüne in nur drei Gemeinden vertreten
Im Bundestrend sind zwar die Grünen im Aufwind, im Verbreitungsgebiet treten die Grünen nur in drei Gemeinden an. Bei den anderen Gemeinden wird sich zeigen, wem die Grün-Sympathisanten ihre Stimmen geben.


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