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AMSTETTEN. Im Bereich des Schlossgrabens in Eisenreichdornach kam es bei starken Regenfällen immer wieder zu größeren Schäden an privatem und öffentlichem Eigentum sowie an der Landesstraße. Nun wurde ein Schutzbauwerk errichtet.

(v.l.) Bürgermeister Christian Haberhauer, Dieter Stadlbauer (Referat Klima, Umwelt und Kommunale Tiefbauten), Ortsvorsteher Andreas Gruber, Karl Braunshofer, Eduard Kotzmaier (Gebietsbauleitung Niederösterreich West Wildbach- und Lawinenverbauung) und Josef Eblinger Foto: Stadtgemeinde Amstetten

„Bei starkem Regen ist es zur Überlastung des bestehenden Einlaufbauwerkes sowie des Regenwasserkanals und somit zur Überflutung und Vermurung der Eisenreichdornachstraße und der angrenzenden Grundstücke gekommen“, erklärten Dieter Stadlbauer (Stadtgemeinde Amstetten, Referat Klima, Umwelt und Kommunale Tiefbauten) und Eduard Kotzmaier (Gebietsbauleitung NÖ West der Wildbach- und Lawinenverbauung) bei einer Besichtigung des kürzlich fertiggestellten Schutzbauwerkes. Das mitgeführte Geschiebe und Wildholz hätte oft zu Verklausungen am Rechen des Einlaufbauwerkes geführt und den Wasserablauf in die Regenwasserkanalisation verhindert.

Zustimmung des Grundstückseigentümers

„Erst durch die Zustimmung des Grundstückseigentümers Josef Eblinger konnte das für den Stadtteil Eisenreichdornach so wichtige Hochwasserschutzprojekt umgesetzt werden“, bedankten sich Bürgermeister Christian Haberhauer und Ortsvorsteher Gemeinderat Andreas Gruber (beide ÖVP) bei Josef Eblinger für die Unterstützung. Für die Zurverfügungstellung der Baustellenlagerfläche galt der Dank der beiden Kommunalpolitiker Karl Braunshofer.

Projektkosten betragen 350.000 Euro

Die Projektkosten von 350.000 Euro werden laut Haberhauer auf Bund, Land Niederösterreich und die Stadtgemeinde aufgeteilt. Das Rückhaltebecken ist auf ein Fassungsvermögen von 200 Kubikmeter projektiert. Zusätzlich wird die bestehende Forststraße im Wald neu trassiert, um die zukünftige Beckenbewirtschaftung zu gewährleisten. Das Hochwasserschutz-Projekt wurde auf ein Regenereignis eines „HQ150“ geplant. Diese Dimensionierung bedeutet, dass der Hochwasserschutz auf ein Hochwasser mit der Eintrittswahrscheinlichkeit von 150 Jahren berechnet wurde.


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