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HAAG. Anfangs belächelt, entwickelte sich der Kürbishof von Karin und Raimund Metz zu einem erfolgreichen Bio-Betrieb mit einer großen Palette an Kürbissen und Kürbisprodukten. Heuer feiert der Hof sein 20-jähriges Jubiläum.

(v.l.) Maria Ettlinger (Moststraße), Familie Metz, Landeskammerrat Andreas Pum, Moststraße-Obfrau Michaela Hinterholzer, Raimund und Karin Metz, Bauernbundobmann Toni Pfaffeneder und Bürgermeister Lukas Michlmayr (ÖVP) Foto: Moststraße

Die Idee, Kürbisse zu pflanzen, entstand vor 20 Jahren, als Raimund Metz in der Steiermark das erste Mal in Kontakt mit Kürbissen und dem Kürbisanbau kam. Aufgrund der großen Experimentierfreude des Ehepaares wurde der Kürbisanbau rasch auf einem eigenen kleinen Feldstück umgesetzt.

Kürbis als „Arme-Leute-Essen“ oder als „Schweinefutter“

Zu dieser Zeit erfreute sich der Kürbis noch keiner großen Beliebtheit. „Er hatte den Ruf eines „Arme-Leute-Essens“ oder sogar als Schweinefutter und war maximal zur Dekoration im Herbst bekannt“, erklärt Karin Metz. Dies hat sich bis heute geändert.

150 Sorten

Die Kürbisvielfalt wurde in den Jahren stark erweitert, mittlerweile werden 150 verschiedene Speise-und Zierkürbissorten am Kürbishof Metz im engen drei Generationen-Familienverband kultiviert. Der Hof wird seit 2015 als Bio-Betrieb geführt. Besonders große Erfolge konnten mit den Ölkürbissen erzielt werden.

Zu Besuch am Kürbishof

Der Kürbishof ist auch ein ganzjährig gern besuchter Exkursionsbetrieb für Gruppen. Im Herbst haben zudem Schulklassen die Möglichkeit, am Hof den Kürbis mit allen Sinnen kennen zu lernen.


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