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NÖ. Das Land hat 900.000 Euro für private Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe beschlossen. Die Corona-Ausnahmesituation habe „deutliche Mehrausgaben“ nach sich gezogen.

SPÖ-Kinder- und Jugendhilfelandesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig Foto: Herbert Käfer
SPÖ-Kinder- und Jugendhilfelandesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig Foto: Herbert Käfer

Zusätzliche finanzielle Mehraufwendungen für Hygiene- und Desinfektionsmaßnahmen oder etwa Investitionen bei der IT-Ausstattung für die digitale Kommunikation der betreuten Personen und Mitarbeiter haben die Budgets der privaten Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen 2020 belastet.

„Mehrkosten entstanden“

„Auch der personelle Aufwand für Homeschooling oder durch veränderte Abläufe im Zuge von Quarantänemaßnahmen hat sich 2020 gesteigert. Zudem sind zur Abdeckung der personellen und sachlichen Ressourcen für ein gut funktionierendes Krisenmanagement ebenfalls Mehrkosten entstanden“, skizziert Ulrike Königsberger-Ludwig, NÖ Kinder- und Jugendhilfe-landesrätin, die durch die Krise bedingten Herausforderungen in der Kinder- und Jugendhilfe.

Finanzielle Belastung vermindern

Das Land NÖ hat nun zur Abgeltung dieser negativen budgetären Auswirkungen eine pauschale Förderung in Höhe von 900.000 Euro beschlossen. „Mit der Förderung können wir zumindest die durch die Coronakrise finanzielle Belastung vermindern. Die Mitarbeiter in den Einrichtungen haben in dieser schwierigen Zeit engagierte und wertvolle Arbeit geleistet, wofür ich mich herzlich bedanke“, so Königsberger-Ludwig.


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