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AMSTETTEN. In Bahnhofsnähe und nicht weit vom Landesklinikum entfernt wird ein Institut für Physikalische Medizin und ambulante Rehabilitation errichtet.

So soll das neue Gesundheits-Institut in Amstetten aussehen (Foto: Planraum.com)
  1 / 2   So soll das neue Gesundheits-Institut in Amstetten aussehen (Foto: Planraum.com)

Auf einer Fläche von 5.400 Quadratmetern schräg gegenüber des Interspar-Supermarktes wird ein mehrgeschossiger Gebäudekomplex entstehen – mit einem Nutzungsmix aus verschiedenen Gesundheitsangeboten sowie Büros. Geplant sind auch etwa 170 Parkplätze. Zuständiger Architekt ist Jörg Stadlbauer von der planraum GmbH.

Herzstück: Ambulatorium für Physikalische Medizin

Initiator und – gemeinsam mit einer privaten Investorengruppe – Financier des Projektes ist Primar und Universitätsprofessor Helmut Kern, Leiter des derzeitigen Reha-Zentrums in der Eggersdorferstraße. Herzstück des neuen Gebäudes ist das Ambulatorium für Physikalische Medizin. Dort sollen sämtliche physikalischen Therapien, physikalische Diagnostik und ärztliche Therapien sowie diverse Formen der Ambulanten Rehabilitation angeboten werden. Die Anzahl der Mitarbeiter soll von 27 auf 40 erhöht werden.

Erste Bauphase bis Frühjahr 2023

Die erste Bauphase, die die Errichtung des dreigeschossigen Instituts-Gebäudes mit einer Fläche von 3.500 Quadratmetern beinhaltet, soll im Frühjahr 2023 abgeschlossen sein. Investiert werden laut Kern etwa zehn Millionen Euro. In einer zweiten Bauphase ist angedacht, das Gebäude um drei Geschosse mit Platz für Wohnungen und Büros aufzustocken. Hier gebe es aber noch keinen konkreten Zeitplan.

Standort in Eggersdorferstraße wird aufgegeben

„Durch das Reha-Zentrum in der Eggersdorferstraße betreibe ich bereits seit 1993 einen Standort in Amstetten. Da die Räumlichkeiten dort begrenzt sind und die Nachfrage nicht mehr erfüllt werden kann, habe ich mich entschlossen, das neue Institut zu errichten. Die optimale Verkehrsanbindung der neuen Liegenschaft zu Bahn und Straße sowie die unmittelbare Nähe zum Landesklinikum haben sich als wichtige Faktoren bei der Entscheidung für den Standort Amstetten dargestellt“, so Kern.

„Stadt Amstetten verändert sich positiv“

VP-Bürgermeister Christian Haberhauer: „Ich bin stolz auf dieses Projekt. Die Stadt Amstetten verändert sich positiv. Dieses neue Gebäude gestaltet das Tor in die Stadtgemeinde. Es leitet das zehn Hektar große Quartier A ein. Das neue Institut ist ein Top-Investment. Amstetten ist die einzige Stadt in Niederösterreich, die zwei Landeskliniken besitzt und gilt als eine der wirtschaftsstärksten Städte des Landes“.


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