Barrierefreiheit: „Safari“ erkundete Stadt nach Hürden
AMSTETTEN. Gemeinsam begaben sich Vertreter des Blinden- und Sehbehindertenverbandes, des Kriegsopfer- und Behindertenverbandes, der Senioren, der Lebenshilfe NÖ, der NÖ Regional und der Stadtverwaltung sowie Verkehrsplaner und die für die Neugestaltung des Hauptplatzes beauftragte „3:0 Landschaftsarchitektur“ mit Vizebürgermeister Markus Brandstetter auf eine „Safari“ durch die Innenstadt, um barrierefreie Gestaltungsmöglichkeiten zu diskutieren.

„Ein wesentlicher Punkt bei den voranschreitenden Planungen für den neuen Hauptplatz ist die Barrierefreiheit. Dabei ist es wichtig, die Betroffenen direkt und früh in den Prozess miteinzubinden. So erfahren wir aus ersten Hand aktuelle Problembereiche aber auch die Bedürfnisse und Wünsche“, baut Vizebürgermeister Markus Brandstetter (ÖVP) auf die Bürgerbeteiligung im Rahmen des Stadterneuerungsprozesses (SAM).
Safari durch Innenstadt
Gemeinsam begaben sich Vertreter des Blinden- und Sehbehindertenverbandes (BSV), des Kriegsopfer- und Behindertenverbandes (KOBV), der Senioren, der Lebenshilfe NÖ, der NÖ Regional und der Stadtverwaltung sowie Verkehrsplaner und die für die Neugestaltung des Hauptplatzes beauftragte „3:0 Landschaftsarchitektur“ mit Vizebürgermeister Markus Brandstetter auf eine „Safari“ durch die Innenstadt.
16 Teilnehmer
16 Teilnehmer erkundeten Hauptplatz, Rathausstraße und Graben. „Wesentlich für uns waren dabei auch die Passagen und Gassen wie die Sparkassen- und Brauhofpassage, die Apothekergasse oder das Fischlmeyergassl“, erklärt Brandstetter. Auf die Attraktivierung und das Sichtbarmachen der Wege vom und zum Hauptplatz wird im Rahmen der Neugestaltung großes Augenmerk gelegt.
Empfehlungen
„Die Empfehlungen beinhalteten Hinweise zur Oberflächengestaltung, zum Taktilen Leitsystems aber auch Ratschläge zur Position und Gestaltung von Fahrrad- und E-Scooter-Abstellanlagen. Zudem wurden Gefahrenstellen erkannt, die nun beseitigt werden können“, gibt Brandstetter Einblick in die Ergebnisse, die nun in die weitere Gestaltung des Hauptplatzes miteinfließen sollen.
„Viele Blickwinkel“
„Mit dem Umbau des Hauptplatzes wollen wir die Menschen einladen, länger zu verweilen und das Angebot von Handel und Gastronomie zu nutzen. Aber auch schattige Rastplätze und ein Wasserspiel sollen einen konsumfreien entspannten Aufenthalt ermöglichen. Um einen Platz für die Menschen zu entwickeln, bedarf es vieler Blickwinkel. Daher freue ich mich über die rege Beteiligung bei dieser „Barrierefreien Stadtsafari“ und die vielen positiven Anregungen“, bedankt sich Markus Brandstetter bei allen Teilnehmern.


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