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AMSTETTEN. Die SPÖ Amstetten fordert: Anliegen der Gewerbetreibenden müssen in Hauptplatzplanung einfließen.

Vizebürgermeister Gerhard Riegler (SPÖ) und Baustadtrat Bernhard Wagner (SPÖ) (Foto: FOTO © weinfranz)

Seit Beginn der Planungen für den neuen Hauptplatz fordert die SPÖ, dass die Amstettnerinnen und Amstettner intensiver in die Planungen eingebunden werden. „Nachdem erste Konzepte für die Neugestaltung bereits Mitte Februar vorlagen, war für uns bereits damals klar, dass die Menschen bei der Meinungsbildung mitgenommen werden müssen“, fordert Vizebürgermeister Gerhard Riegler erneut und ergänzt “das hätte bereits im März passieren können.”Nach dem Druck der SPÖ-Fraktion und den Diskussionen beim Innenstadtforum vor zwei Wochen werden kommende Woche die Innenstadt-Kaufleute einzeln befragt. „Das Ergebnis dieser Umfrage muss aus unserer Sicht abgewartet werden, ehe weitere Schritte in Richtung Baubeginn gesetzt werden. Immerhin geht es hier um einen massiven baulichen Eingriff, der die Geschäftstätigkeit in der Innenstadt für rund zwei Jahre stark beeinträchtigen wird. Gerade jetzt, wo viele noch immer an den Nachwirkungen der unzähligen Lockdowns leiden, ist besondere Sensibilität gefragt. Die Anliegen der Gewerbetreibenden müssen in die Detailplanung einfließen. Der Startschuss fällt dann, wenn alle die Chance gehabt haben, ihre Anregungen und Bedenken einzubringen“, so Riegler

Vizebürgermeister Markus Brandstetter erklärt dazu: „Wir sind mit den unterschiedlichen Zielgruppen im Gespräch um eine lebenswerte Innenstadt zu gestalten. Behindertenvertreter, Radfahrer, Blaulichtorganisationen, Jungfamilien und viele andere wurden bereits eingebunden. Nun sind wie bereits im Frühjahr geplant, die Gastronomen und Innenstadthändler an der Reihe. Die ersten Gespräche sind absolviert und es gibt ein erstes gutes Feedback. Wir führen diese geplanten Gespräche fertig und werden dies dann in die weitere Planung einfließen lassen. Ich freue mich auf alle Fälle, dass wir trotz Pandemie über 8.000 Amstettnerinnen und Amstettner mit ihren Ideen einbinden konnten.“


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