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HAUSMENING. Die Stadtgemeinde Amstetten lädt in Zusammenarbeit mit dem NÖ Zivilschutzverband am Montag, dem 21. November (18 Uhr) zu einem Blackout-Vortrag in die Wirkstatt ein.

Bürgermeisterin Sabine Dorner-Leyerer, Bürgermeister Christian Haberhauer, Stadträtin für Zivil- und Katastrophenschutz, Beate Hochstrasser sowie Stadtamtsdirektorin-Stv. und zuständige Abteilungsleiterin, Kerstin Kronsteiner (Foto: Stadtgemeinde Amstetten)

Wenn kein Licht, kein Handy und kein Internet funktionieren, die Heizung kalt bleibt und der Bankomat kein Geld mehr ausspuckt. Wenn Tanken nicht mehr möglich ist, die Kassa im Supermarkt nicht mehr funktioniert und auch der Verkehr zum Erliegen kommt. Wenn Aufzüge steckenbleiben, das Wasser aufhört zu fließen und damit auch die Toilettenspülungen nicht mehr funktionieren, dann ist das eingetreten, was viele nicht für möglich halten: ein „Blackout“.

„Völlig von der Stromversorgung abhängig“

„Unser tägliches Leben ist völlig von der Stromversorgung abhängig, ohne das es vielen bewusst ist“, erklärt die für den Zivil- und Katastrophenschutz zuständige Stadträtin Beate Hochstrasser (SPÖ). Das Thema Blackout sei „seit langem brandaktuell“, weiß die Stadträtin. Ein Blackout bezeichnet einen längerfristigen Infrastrukturausfall. Das heißt es geht nicht nur um die Stromversorgung alleine.

Experten beantworten Fragen

Am 21. November um 18 Uhr werden Experten Fragen zum Thema Blackout beantworten, wie etwa: Wie entsteht ein Blackout? Was sind die Auswirkungen? Wie kann ich mich vorbereiten? Welche Vorräte sind sinnvoll? Was kann ich während eines Blackouts tun?

 “Nicht prognostizierbar“

Bürgermeister Christian Haberhauer (ÖVP) lädt gemeinsam mit Stadträtin Beate Hochstrasser und der Bezirksstellenleiterin des NÖ Zivilschutzverbandes, Bürgermeisterin Sabine Dorner-Leyerer (ÖVP), alle Interessierten ein. „Das Hauptproblem solcher Ereignisse liegt darin, dass sie nicht prognostizierbar sind“, so Haberhauer, der aber auf den Sonderkatastrophenalarmplan „Blackout“ der Stadt verweist. „Seit dem Jahr 2014 verfügt die Stadtgemeinde Amstetten über den Sonderkatastrophenalarmplan 'Blackout', der seither laufend aktualisiert und angepasst wird“.

Sonderkatastrophenalarm-Plan

Erstellt wurde der Alarmierungs- und Einsatzplan von Experten aus Verwaltung, den Einsatzorganisationen und betroffenen Behörden. „Bei Katastrophenfällen ist eine Analyse der Ist-Situation wichtig, um die richtigen Entscheidungen treffen zu können. Mit dem Sonderkatastrophenalarmplan 'Blackout' haben wir im Haus ein geeignetes Mittel in Händen, um Einsatzkräfte und Techniker in Notfällen zu unterstützen“, so der Stadtchef. 

Montag, 21. November, 18 Uhr

Wirkstatt Hausmening


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