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AMSTETTEN. Amstettner Politiker übergaben im Rahmen ihrer Initiative „Licht für die Ukraine“ gesammelte Spenden. Gesamt kamen im Bezirk Spenden im Wert von über 10.000 Euro für die ukrainische Caritas zusammen.

(V. l.) Koordinator Michael Wagner, GR Helga Seibezeder, Vzbgm. Markus Brandstetter, Bgm. Christian Haberhauer, Pater Myroslav Rusyn von der Caritas der griechisch-katholischen Diözese Mukachevo in der Westukraine, GR Michaela Pfaffeneder bei der gemeinsamen Spendenübergabe. (Foto: Markus Brandstetter)

Ein großes Herz zeigten viele Amstettner für die notleidende Bevölkerung in der Ukraine. Innerhalb kurzer Zeit konnten der Amstettner Michael Wagner, der mittlerweile bereits 70 Mal in der Ukraine war, gemeinsam mit Vzbgm. Markus Brandstetter und Bildungsgemeinderätin Helga Seibezeder (beide ÖVP) einen Transporter mit Spenden unterstützen. Besonders die drei aus Geldspenden gekauften Generatoren waren neben den Taschenlampen mit Dynamos, Powerbanks für Handys, unzähligen Kerzen und vielem mehr ein wichtiger Bestandteil der Spenden für die Ukraine. Diese wurden an den ukrainischen Caritas-Direktor Pater Myroslav Rusyn bei seinem Besuch in Amstetten übergeben. Dieser organisiert vor Ort in der Ukraine die Verteilung der Hilfsgüter.

Dank für Engagement

„Gerade jetzt ist die ukrainische Bevölkerung durch die kriegsbedingten Stromausfälle gefordert. Ich möchte mich herzlich für das große Engagement und die Unterstützung bedanken. Ein wichtiges Zeichen für Menschen in der Ukraine, die unverschuldet in Not geraten sind“, betont Bgm. Christian Haberhauer (ÖVP). „Es war ein berührender Austausch mit guten Gesprächen, aber auch ein intensiver Tag, um benötigte Hilfsgüter mit den erhaltenen Geldspenden zu kaufen. Ich möchte daher der Amstettner Wirtschaft besonders Danke sagen, die - egal wo wir angefragt haben - sofort unsere Initiative 'Licht für die Ukraine' unterstützten“, bedankt sich Vzbgm. Brandstetter bei der Amstettner Wirtschaft.

„Einfachste Wege werden zum Hürdenlauf“

„Einfachste Wege werden in den Abendstunden zum Hürdenlauf, da es oftmals durch die Stromausfälle keinerlei öffentliche Straßenbeleuchtung gibt. Aber auch Schüler werden beim Lernen von den Stromausfällen überrascht. Sie müssen dann beim Licht ihrer Handys lernen. Die von uns gesammelten Hilfsgüter waren daher mehr als willkommen und ich darf ein großes Danke aus der Ukraine hiermit übermitteln“, berichtet Michael Wagner von seinen Besuchen in der Ukraine. „Aktuell arbeiten wir an weiteren Ideen. Wir sind dafür in Abstimmung mit unseren Partnern in der Ukraine und wir dürfen in Kürze weitere Projekte vorstellen“, berichtet GR Seibezeder abschließend.


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