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AMSTETTEN. Die Errichtung von fünf neuen Gruppen ist zugleich der Startschuss für die Kinderbetreuungs- und Bildungsoffensive „14 + 4“ der Stadt Amstetten.

  1 / 3   Stadtrat Bernhard Wagner, Bürgermeister Christian Haberhauer, Architekt Robert Gobli, LAbg. Vizebürgermeister Dominic Hörlezeder, Stadträtin Doris Koch (v. l.) (Foto: Stadt Amstetten)

„In Eggersdorf entsteht anstelle des ehemaligen Landeskindergartens ein völlig neues Haus mit fünf Gruppen. Ab dem Kindergartenjahr 2024/25 steht das erweiterte Angebot zur Verfügung“, berichtet Bürgermeister Christian Haberhauer.

Bildungsoffensive „14 + 4“

Der Spatenstich ist zugleich der Startschuss für die Kinderbetreuungs- und Bildungsoffensive „14 + 4“ der Stadt. „Die Stadt Amstetten wird in den kommenden Jahren insgesamt 14 neue Kindergartengruppen sowie vier neue Tagesbetreuungsgruppen errichten“, so Haberhauer. Die Zahl der Kindergarten-Gruppen steigt damit von aktuell 34 auf 48. Die Zahl der Tagesbetreuungsgruppen steigt von zwei auf sechs. Die bisher in Eggersdorf angesiedelte Tagesbetreuungseinrichtung übersiedelt zur bestehenden Einrichtung in die Siedlungsstraße, wo ihr ein völlig neuer Gruppenraum zur Verfügung steht. Die Kinder(t)räume, die von der Kidspoint GmbH betrieben werden, werden dort künftig beide Gruppen betreiben. Die Stadt investiert hier in Eggersdorf knapp vier Millionen Euro. Die Errichtung neuer Kiga-Gruppen werden mit 50 Prozent vom Land NÖ gefördert.

Weitere Ausbaupläne

Der weitere Ausbau erfolgt etappenweise nach einem Masterplan. Gestartet wird mit dem Kindergarten Eggersdorf. Es folgt der Ausbau in Hausmening. Danach wird nach Betreuungsangebot im Ortsteil Mauer erweitert. Die letzte Ausbaustufe wird abermals in Amstetten erfolgen. Insgesamt werden bis 2030 rund 17 Millionen Euro investiert. „Vom flächendeckenden Ausbau profitieren alle Amstettner Familien“, verweist Grünen-Vizebürgermeister Dominic Hörlezeder auf die „Vereinbarkeit von Beruf und Familie“. „Die Kinderbetreuungs- und Bildungsoffensive ist zugleich eines der größten Familien- und Sozialprojekte“, so Hörlezeder. „Alle Amstettner, die einen Kindergartenplatz benötigen, sollen auch einen erhalten“, betont der Bürgermeister. Durch die Offensive kann ab 2030 allen Kindern ab zwei Jahren ein Platz zur Verfügung gestellt werden.

Mitarbeiter-Suche läuft

„Durch den Ausbau benötigen wir mehr als 60 neue Mitarbeiter. Der steigende Personalbedarf ist wohl die größte Herausforderung für die Stadt“, so Koch. „Die Suche nach künftigen Mitarbeitern läuft bereits“, so Koch. Alle, die an einem Job im Kindergartenbereich Interesse haben, können sich ab sofort bei der Personalabteilung der Stadtgemeinde melden: personal@amstetten.at

Rund 770 Kindergartenkinder wurden im abgelaufenen Kindergartenjahr in 34 Gruppen betreut. Insgesamt sind rund 110 Mitarbeiter im Kindergartenbereich tätig. Zudem betreuen in zwei Tagesbetreuungsgruppen acht Mitarbeiterinnen knapp 40 Kinder unter 2,5 Jahren.


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