SPÖ-Antrag: "Radrouten-Projekt für Jakobsbrunnenweg stoppen"
AMSTETTEN. Die Amstettner SPÖ beantragt in der kommenden Gemeinderatssitzung (13. Dezember), die Radrouten-Pläne für den Jakobsbrunnenweg „endgültig zu stoppen“.

„In den letzten Wochen und Monaten hat sich gezeigt, dass sich die Amstettner gegen die Radrouten-Pläne für den Jakobsbrunnenweg aussprechen. Das muss die Stadtpolitik respektieren und von den Plänen Abstand nehmen“, fordert SPÖ-Vizebürgermeister Gerhard Riegler.
Im Vorfeld der nächstwöchigen Gemeinderatssitzung kündigen die Amstettner Sozialdemokraten an, einen Antrag einzubringen, der die Radrouten-Pläne „endgültig stoppen“ soll. „Wir werden fordern, dass der ursprüngliche Beschluss aus dem letzten Jahr revidiert wird und die Routenführung weiter über den Schwarzen Weg und die Jahnstraße verläuft und nicht über den Jakobsbrunnenweg“, erklärt SPÖ-Baustadtrat Bernhard Wagner.
Abkehr von Plänen aus mehreren Gründen
Eine Abkehr von den Plänen ist aus Sicht der SP-Fraktion aus mehreren Gründen notwendig. „Viele Menschen in Amstetten haben die Sorge, dass es sich sehr negativ auf die Ruhe und Idylle des Weges auswirkt, wenn ortsunkundige Radfahrer dort unterwegs sind. Diese Sorgen teilen wir, denn dann ist an gemütliches Spazieren nicht mehr zu denken. Auch der Schutz unserer Natur, etwa der als Naturdenkmal geschützten Kalktuffquellen entlang des Weges, muss Priorität haben. Stattdessen wollen wir, dass die Route über den Schwarzen Weg und die Jahnstraße verbessert und deutlich attraktiver gemacht wird. So schützen wir die Natur, sichern die Idylle am Jakobsbrunnenweg und haben trotzdem eine hervorragende Radverbindung in und durch unsere Stadt. Es wäre eine Win-Win-Situation und deshalb hoffen wir, dass wir das gemeinsam mit allen Fraktionen im Gemeinderat so beschließen können“, so Riegler.


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