Volkspartei Mostviertel lud zu Neujahrsempfang
AMSTETTEN. Auf das „Superwahljahr“ 2024 stimmte sich die Volkspartei der Bezirke Amstetten, Melk und Scheibbs beim Neujahrsempfang in der Johann Pölz-Halle ein.

Vor etwa 700 Funktionären und Parteisympathisanten sprachen die Bezirksparteiobmänner Nationalratsabgeordneter Andreas Hanger, Nationalratsabgeordneter Georg Strasser sowie der Landtagsabgeordnete Anton Erber. Auch die beiden aus dem Wahlkreis stammenden ÖVP-Regierungsmitglieder Verteidigungsministerin Klaudia Tanner und Innenminister Gerhard Karner standen Moderator Tom Bläumauer Rede und Antwort.
Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka hielt Festrede
Die Festrede hielt Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka. Ob Arbeiterkammerwahlen, Europawahl, Nationalratswahl oder auf regionaler Ebene die Gemeinderatswahlen in Salzburg und Innsbruck sowie die Landtagswahlen in Vorarlberg und der Steiermark – 2024 stehen in Österreich einige politische Entscheidungen an.
„Jede Generation muss für die Demokratie kämpfen. Wählen gehen zu dürfen, ist ein harterkämpftes Recht. Es ist wichtig, diese Verantwortung wahrzunehmen“, so Sobotka zu Beginn seiner Festrede, in der er die Herausforderungen der Gegenwart skizzierte und besonders auf die Polarisierung der Gesellschaft einging. „Ich denke, ein Abrüsten der Worte wäre wichtig. (...) Wir haben in der aktuellen Regierungsperiode bereits 802 Gesetze beschlossen und wirklich viel getan. (...) Nun geht es darum, unsere Leistung den Menschen ins Bewusstsein zu rufen. Wir müssen der ÖVP jenes Profil geben, das es braucht, um Wahlen zu gewinnen“, bezog sich Sobotka auf die Kernthemen der Volkspartei: Leistung, Familie und Sicherheit.
Man müsse als politischer Vertreter „die Leute ansprechen und ihnen auch inhaltlich näher kommen“, meinte der Nationalratspräsident. „Die politische Auseinandersetzung wird jedenfalls hart werden. Dirty Campaigning ist allgegenwärtig“, so Sobotka, der an diesem Abend vor allem FPÖ-Bundesparteiobmann Herbert Kickl stark kritisierte.
Für die musikalische Umrahmung der Veranstaltung sorgte das Herwig Wagner Quartett.


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