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Enquete mit Fokus auf „Wohnen im Alter“ mit Teilnehmenden aus Bezirk Amstetten

Michaela Aichinger, 27.02.2024 10:27

SANKT PÖLTEN/AMSTETTEN. Am 26. Februar lud Wohnbau- und Senioren-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister (ÖVP) interessierte Senioren, Experten, Gemeinden, Wohnbaugenossenschaften und Senioren- sowie Hilfsorganisationen in den Landtagssitzungssaal nach St. Pölten zum Thema „Wohnen im Alter“ ein.

(V. l.) Heinz Wachlinger, Rosa Schuller (Betreutes Wohnen), Christoph Kalteis, Ulrike Schennach, Leopoldine Kalteis (Diözese St. Pölten), Elfriede Wachlinger, Wohnbau- und Senioren-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister, Prof. Franz Kolland, GGR Regina Zahler (Euratsfeld), Andrea Kirchdorfer (Betreutes Wohnen), Gastreferent Günther Kössl. (Foto: Imre Antal)

„Unser Motto in Niederösterreich ist ‚Daheim vor stationär‘. Denn wir wissen, dass der überwiegende Teil der älteren Bevölkerung das Bedürfnis hat, in den eigenen vier Wänden sowie in größtmöglicher Eigenständigkeit und Selbstständigkeit ihren Lebensabend in ihrer Heimat bzw. Region zu verbringen. In enger Abstimmung mit dem NÖ Seniorenbeirat habe ich mich entschlossen alle Stakeholder zu einem gemeinsamen Austausch einzuladen, um Wünsche bzw. Erwartungen zu sammeln und gleichzeitig über Angebote und neue Trends zu informieren“, so Teschl-Hofmeister.

Teilnehmer aus dem Bezirk Amstetten

Aus dem Bezirk Amstetten waren unter den Teilnehmern Rosa Schuller (Betreutes Wohnen), Ulrike Schennach, Elfriede Wachlinger, GGR Regina Zahler, Andrea Kirchdorfer (Betreutes Wohnen), Heinz Wachlinger, Christoph Kalteis und Leopoldine Kalteis (Diözese St. Pölten).

Mit steigender Lebenserwartung steigt in Zukunft auch der Pflege- und Betreuungsbedarf. „Über 28.000 Anträge zum ,NÖ Pflege- und Betreuungsscheck 2023‘, 3,4 Millionen Einsatzstunden durch sozialmedizinische- und soziale Betreuungsdienste 2023 oder über 117.000 Einsatzstunden in der Sozialen Alltagsbegleitung unterstreichen den Wunsch der Niederösterreicher, dass sie in ihren eigenen vier Wänden betreut werden wollen“, so Teschl-Hofmeister.

Neue Trends und Projekte

Neben Altersforscher Professor Franz Kolland waren unter anderem auch Wohnbauexperten vor Ort, die über neue Trends und Projekte informierten. Aktuelle wie auch ehemalige Bürgermeister wie Günther Kössl aus Ulmerfeld-Hausmening, Anton Bosch aus Leobersdorf, Franz Schneider aus Enzesfeld bzw. Christian Macho aus Kottingbrunn und Stefan Rabl Bürgermeister aus Enzesfeld stellten Best-practice-Beispiele aus ihren Gemeinden vor.

„Aufgrund der positiven Resonanz der Teilnehmer werden wir weitere Initiativen starten, um dem Thema ,Wohnen im Alter‘ noch mehr Bedeutung zukommen zu lassen. Schließlich betrifft dieser Themenkomplex früher oder später alle Niederösterreicher“, so Teschl-Hofmeister abschließend.


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