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ARDAGGER. Das Diakoniewerk Oberösterreich hat in Ardagger ein neues Wohnhaus für Menschen mit Behinderung eröffnet, das Wohnraum für 24 Bewohner bietet.

(V. l.) Ardaggers Bürgermeister Johannes Pressl, Martin Pfleger vom NÖ Diakoniewerk, Sozial-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister, Diakoniewerk-Vorständin Daniela Palk und Stefan Hutter, Vorstandsobmann WSG Gemeinnützige Wohn- und Siedlergemeinschaft (Foto: NLK Pfeffer)

Das Diakoniewerk begleitet Menschen dabei, ein möglichst selbstbestimmtes Leben führen zu können. Persönliche Kompetenzen und die Rücksicht auf individuelle Bedürfnisse in der Alltagsgestaltung stehen im Vordergrund der individuellen Wohnräume.

Ein wichtiges Anliegen ist das soziale Miteinander und die Teilhabe am Gemeinschaftsleben in Ardagger. Durch die Einbindung der Einrichtung in die umliegende Wohnsiedlung sind bereits Kontakte entstanden.

Für Menschen mit kognitiver und mehrfacher Beeinträchtigung im jungen Erwachsenenalter

Das Wohnkonzept in Ardagger ist für Menschen mit kognitiver und mehrfacher Beeinträchtigung im jungen Erwachsenenalter von 17 bis Anfang 40 Jahre ausgerichtet. Eine der drei Wohnungen ist spezialisiert auf die Begleitung von Menschen mit Prader-Willi-Syndrom.

Geplant wurde das barrierefreie Haus durch das Architekturbüro Norbert Haderer, die Errichtung des Gebäudes wurde von der Baufirma Krückl realisiert.

Diakoniewerk ist Träger

Das Diakoniewerk ist Träger der Wohneinrichtung und setzt seit vielen Jahren das Konzept, kleine, regionale Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen zu errichten, um. „Es freut mich, dass mit diesem Wohnhaus ein Ort entstanden ist, an dem wir speziell junge Menschen erstmals nach ihrem Auszug von ihren Angehörigen in ein möglichst selbstständiges Leben begleiten dürfen. Es ist schön zu sehen, wie unter den Bewohnerinnen und Bewohnern Freundschaften entstehen und sich die jungen Menschen in das Gemeindeleben sowie in die nahegelegenen Arbeitsstrukturen integrieren“, so Daniela Palk, Vorständin im Diakoniewerk.

Bürgermeister Johannes Pressl (ÖVP) freut sich über die neue Einrichtung in seiner Gemeinde: „Das neue Wohnhaus ist einerseits eine enorme Hilfe für Menschen mit Behinderung und für ihre Familien. Und es ist eine Bereicherung für unsere Gemeinde Ardagger.“

Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister (ÖVP) sagte in ihren Grußworten: „Mit der Eröffnung dieser Einrichtung schaffen wir einen weiteren wichtigen Schritt hin zu mehr Selbstbestimmung und Teilhabe für Menschen mit Behinderung. Es freut mich besonders, dass hier in Ardagger ein Ort des Zusammenlebens entstanden ist, der den Bewohnerinnen und Bewohnern nicht nur Wohnraum, sondern auch eine sichere und unterstützende Umgebung bietet. Dieses Projekt zeigt, wie Teilhabe und individuelle Betreuung gelingen können – zum Wohle der Betroffenen und ihrer Familien.“


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