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Amstettner Stadtregierung: Schwarz-Grün endet

Michaela Aichinger, 27.01.2025 11:52

AMSTETTEN. Das Ergebnis der NÖ Gemeinderatswahl in der Bezirkshauptstadt bedeutet ein Ende der schwarz-grünen Stadtregierung.

Die Wahlbeteiligung in der Bezirkshauptstadt betrug 60,79 Prozent. Wahlberechtigt waren 18.515 Bürger. (Foto: mai)

In Amstetten erreicht die ÖVP 43,33 Prozent (+0,35) und erhält damit 18 Mandate. Die SPÖ kommt auf 32,58 Prozent (-4,62) und erhält 14 Mandate. Die Grünen erreichen 4,94 Prozent (-3,63) und damit zwei Mandate. Dem landesweiten Trend folgt das Ergebnis der FPÖ mit einem hohen Zugewinn: Sie kommt auf 16,04 Prozent (+10,52) und erhält sechs Mandate. Ein Mandat bekommen die Neos mit einem Ergebnis von 3,11 Prozent (+0,88). Die Wahlbeteiligung in der Bezirkshauptstadt betrug 60,79 Prozent. Wahlberechtigt waren 18.515 Bürger.

Haberhauer (ÖVP): „Sensation getoppt“

ÖVP-Bürgermeister Christian Haberhauer: „Vor fünf Jahren haben wir eine Sensation geschafft – und erstmals in der Geschichte Amstettens den ersten Platz geholt. Dass wir diese Sensation sogar noch toppen konnten, erfüllt mich mit großer Freude und Dankbarkeit. (...) Ich sehe dieses Ergebnis als Auftrag: Dafür, weiter mit derselben Dynamik für Amstetten zu arbeiten. Und mich für mehr Gemeinsamkeit in der Stadtpolitik einzusetzen.“

Riegler (SPÖ): „Enttäuschendes Ergebnis“

„Enttäuschend“ ist das Ergebnis für SPÖ-Stadtparteiobmann und Vizebürgermeister Gerhard Riegler. Man habe gehofft, auf dem bisherigen Niveau zu bleiben.

„Grundsätzlich ist aber festzuhalten, dass wir uns auf einem guten Niveau stabilisiert haben. Das Minimalziel von 14 Gemeinderäten haben wir erreicht und liegen mit klarem Abstand zur FPÖ auf Platz 2. Das gibt uns die Möglichkeit, zur treibenden Kraft in Amstetten zu werden“, so Riegler.

Die SPÖ wolle mitgestalten, werde sich aber „nicht unter ihrem Wert verkaufen“.

Hörlezeder (Grüne): „Zu Umwelt- und Klimaschutz weiterhin beitragen“

Über „deutliche Verluste“ klagt Vizebürgermeister Dominic Hörlezeder von den Grünen: „In Amstetten hat es uns erwischt – damit habe ich in dieser Ausprägung nicht gerechnet. Wir haben in den vergangenen Jahren sehr viel im Umwelt- und Klimaschutz umgesetzt. Auch in den kommenden fünf Jahren möchte ich hier meinen Teil beitragen.“

Minimaler Zugewinn für Neos

Einen minimalen Zugewinn haben in Amstetten die Neos verzeichnet. Spitzenkandidat Daniel Gieber: „Die Menschen haben uns in den Gemeinderat gewählt, weil wir eine klare Vision für die Zukunft für Amstetten haben – mit ausreichend Kinderbetreuungsplätzen, klimafitten und belebten Ortskernen, einer wohnortnahen Gesundheitsversorgung und Gemeindeämtern, die wir zu echten Servicestellen ausbauen. Unser Angebot, den Beton aufzubrechen und eine Erneuerung zu ermöglichen, ist angenommen worden.“

Die FPÖ stand bis Redaktionsschluss für kein Statement zur Verfügung.

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