Amstetten ehrte drei langjährige Gemeinderätinnen
AMSTETTEN. Regina Öllinger, Margit Huber und Martina Wadl wurden für ihr langjähriges Engagement im Gemeinderat mit dem Ehrenring der Stadt Amstetten ausgezeichnet.

„Heute ist ein besonderer Tag – ein Tag der Anerkennung, der Dankbarkeit und des Respekts. Wir haben uns versammelt, um drei Frauen zu ehren, die über viele Jahre hinweg die Geschicke unserer Gemeinde mitgestaltet, mitbegleitet und mitgeprägt haben“, betonte Bürgermeister Christian Haberhauer (ÖVP) in seiner Laudatio.
Als Anerkennung für ihre langjährige Tätigkeit im Gemeinderat wurde Regina Öllinger der Ehrenring der Stadt Amstetten in Gold verliehen. Margit Huber und Martina Wadl erhielten für ihr politisches Engagement den Ehrenring in Silber.
„Kommunalpolitik bedeutet, nah an den Menschen zu sein. Sie verlangt nicht nur Zeit und Energie, sondern auch Geduld, Durchhaltevermögen und den festen Willen, Verantwortung zu übernehmen“, verdeutlichte Vizebürgermeister Markus Brandstetter (ÖVP).
Da dieser Einsatz ohne Rückhalt im privaten Umfeld nicht möglich wäre, wurde auch den Familien, Freunden und Wegbegleitern gedankt. Vizebürgermeister Gerhard Riegler (SPÖ) würdigte die Geehrten ebenfalls: „Was die drei Gemeinderätinnen außer Dienst verbindet, ist der gemeinsame Einsatz für das Gemeinwohl. Dieser geht bei allen dreien über die Tätigkeit im Gemeinderat hinaus und sie stellen somit Vorbilder für unsere Gemeinschaft dar.“
Regina Öllinger (SPÖ)
Mehr als 20 Jahre war Regina Öllinger im Gemeinderat überwiegend im Sozialbereich tätig. Durch ihr Engagement entstanden soziale Initiativen, die bis heute wirken. Die Hilfe und Unterstützung für Mitmenschen ist ihr „eine Herzensangelegenheit“, wie es in einer Aussendung der Stadtgemeinde heißt – weit über die politische Arbeit hinaus. Dafür wurde sie bereits überregional, unter anderem von der Kronenzeitung und Kultur.Region.Niederösterreich, als „Herzensmensch“ ausgezeichnet.
Margit Huber (SPÖ)
Über 13 Jahre war Margit Huber im Gemeinderat aktiv. Sie engagierte sich viele Jahre im Prüfungsausschuss sowie in den Bereichen Soziales, Wohnen und Gesundheit. Fünf Jahre lang leitete sie die „Gesunde Gemeinde“. Ihr Einsatz für Mitmenschen zeigte sich nicht nur im Gemeinderat, sondern auch als Vorsitzende verschiedener Gewerkschaftsgremien.
Martina Wadl (ÖVP)
Rund zwölf Jahre war Martina Wadl Mitglied des Gemeinderats. „Mit ganzer Kraft setzte sie sich für ihren Ortsteil Ulmerfeld-Hausmening-Neufurth ein – und tut das bis heute“, heißt es in der Aussendung der Stadtgemeinde. Auch das Vereinsleben ist ihr ein besonderes Anliegen. Im Gemeinderat arbeitete sie vor allem in den Ausschüssen Wirtschaft, Soziales und Kultur sowie als Tourismusgemeinderätin mit.


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