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ANDORF/St.JOHANN. Trotz dreiwöchiger Zwangspause – Anfang Jänner hatte den 78-jährigen Andorfer eine schwere Grippe erwischt – wagt Sepp Schinagl den Start über 28 Kilometer beim 45. Internationalen Tiroler Koasalauf und gewinnt.

Das Ziel vor Augen, kämpft sich Sepp Schinagl­ als Erster ins Ziel.
Das Ziel vor Augen, kämpft sich Sepp Schinagl­ als Erster ins Ziel.

Nach drei Wochen, in denen ihn eine hartnäckige Grippe ans Bett gefesselt hatte, stand Sepp Schinagl­ wieder auf seinen Langlaufskiern und überprüfte seine Form beim Tiroler Koasalauf. 1300 Teilnehmer aus 27 Nationen waren am Start in St. Johann in Tirol. In seiner Klasse war dem Andorfer kein anderer Langläufer gewachsen. Mit mehr als sechs Minuten Vorsprung siegte er in einer Zeit von 1:42:17 Stunden in seiner Klasse und ließ seine Verfolger aus Tschechien und Norwegen hinter sich zurück.

Nächstes Ziel: Weltmeisterschaft 

 Nur drei Wochen lang konnte sich Schinagl auf den Lauf vorbereiten. „Die Österreichischen Meisterschaften musste ich ja leider auslassen“, sagt er. Durch sein hartes Training auf den Loipen in Stadl/Simling fand er schnell zu seiner alten Form zurück. Als Anerkennung für die Silbermedaille bei der Weltmeisterschaft in Vuokatti/Finnland 2016 hatte ihm Sauwaldloipen-Obmann Kurt Jungwirth eine Saisonkarte geschenkt. Das nächste Ziel hat der 78-Jährige schon vor Augen: Für ihn geht's zur Weltmeisterschaft in die Schweiz.


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