Philipp (5) kämpft gegen den Krebs
Auf den ersten Blick ist der fünfjährige Philipp H. aus Ansfelden ein Junge wie jeder andere. Er liebt Fußball, spielt gerne mit seinen Lego- und Playmobilfiguren und geht gerne in den Kindergarten. Was nach außen hin niemand sieht, ist der Nerventumor, an dem Philipp seit seiner Geburt leidet.

Bei der Erkrankung handelt es sich um ein sogenanntes Neuroblastom, die dritthäufigste bösartige Neubildung bei Kindern. Als Philipp sechs Wochen alt war, wurde die Erkrankung zum ersten Mal festgestellt. „Er hat im Sommer furchtbar geschrien und seine rechte Seite war ganz rot“, erzählt Birgit H., Philipps Mutter, von der für sie sehr schweren Zeit. Im Krankenhaus wurde das Horner-Syndrom festgestellt, bei dem Philipps rechtes Augenlid herabhing, was eine für den Tumor typische Erscheinung ist. Die Diagnose traf die Familie schwer. „Ich habe mir gedacht, warum passiert das gerade uns. Ich habe damals meinen Mann zum ersten Mal weinen gesehen“, sagt Birgit H., die neben der Behandlung im Krankenhaus auf alternative Therapien wie Energetik, Kinesiologie oder Osteopathie setzt.
Tumor nicht operabel
Von Dezember 2010 bis März 2011 musste sich Philipp einer Chemotherapie unterziehen. Nach der Chemo konnte er oft lange Zeit kein Essen anrühren. Im vergangenen Jahr folgte eine Lymphknoten-Operation am Hals, eine von drei Operationen im Zuge der Behandlung. Den Tumor einfach operativ zu entfernen, ist leider nicht möglich, da sich Nerven um das bösartige Gewächs gewickelt haben. Jedes halbe Jahr muss Philipp für eine MR-Untersuchung mit Narkose ins Krankenhaus. Für Birgit H. sind diese Termine immer eine große Belastung. „Ich hoffe immer, dass er nach der Narkose wieder aufwacht. Es könnte auch sein, dass sich etwas verschlechtert. Meine größte Angst ist, dass mein Sohn stirbt“, erzählt die 30-Jährige. Auch Philipp gefällt es im Krankenhaus nicht. „Ich mag den „Piksi“ (Spritze) nicht“, sagt er. Trotz allem gibt sich der junge Mann, dessen Vorbild Fußballstar David Alaba ist, kämpferisch. „Ich möchte gewinnen“, sagt er. Sein größter Wunsch ist es, selber einmal Fußballer zu werden. Die Tips-Leser werden gebeten, Philipp im Kampf gegen seine schwere Krankheit zu unterstützen (siehe Infobox).
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- Verwendungszweck „Philipp“; Tips-Redaktion Thomas Lettner


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