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BEZIRK. „LEADER ist lebendig und besonders nah am Bürger.“ So eröffnete Landesrat Max Hiegelsberger die Pressekonferenz anlässlich einer LEADER Zwischenbilanz. Auch im Bezirk Linz-Land finden sich zahlreiche Projekte, die zum Gesamterfolg des Maßnahmenprogramms beitragen.

Die Umsetzung der LEADER Fördermaßnahmen obliegt lokalen Verantwortlichen, wie dem Projektauswahlgremium des Regionalentwicklungsvereins Zukunft Linz-Land. Foto: fotokerschi.at

So soll heuer am Kremsparkgelände in Ansfelden ein Motorikpark mit bundesweiter Bedeutung entstehen. Motorikparks sind Fitnessparcours in freier Natur. Der Aufbau und die Anordnung der verschiedenen Geräte und Elemente obliegt Spezialisten aus dem Bereich der Sportwissenschaften. Bereits im vergangenen September besuchte eine Abordnung der Stadt den Motorikpark in Braunau.

Weites Einzugsgebiet

Das Einzugsgebiet des dortigen Parks beträgt ungefähr 30 Kilometer. Der Park in Ansfelden soll Bewegungsbegeisterte aus einem Umkreis von mindestens 60 Kilometern anziehen. Ein weiteres LEADER gefördertes Projekt wird in Traun umgesetzt. Beim Bau des Kraftwerkes Traun-Pucking stießen Bauarbeiter bei den Aushubarbeiten auf zahlreiche Fossilien. Als bedeutendste Funde werden ein großformatiges Fossil eines Mondfisches, eines Delfins und eines Alkenvogels genannt, die im Landesmuseum OÖ und im Naturhistorischen Museum in Wien ausgestellt sind. Die wahre Bedeutung der Funde wurde erst bei genaueren Untersuchungen deutlich. Wichtige wissenschaftliche Erkenntnisse wurden dank der Fossilien gewonnen.

Funde erlebbar machen

Um die Funde und das Wissen über deren naturhistorische Bedeutung auch für die Bevölkerung und insbesondere für Schulklassen sichtbar zu machen, sollen auf einer Fläche von ungefähr 300 Quadratmetern drei Stahl-Skulpturen von Mondfischen in Lebensgröße aufgestellt werden.

Positive Zusammenarbeit

Alle Projekte werden vom 22 Gemeinden umfassenden Regionalentwicklungsverein Linz- Land koordiniert. Die Zusammenarbeit verläuft tadellos: „Wir sehen die Zusammenarbeit als Chance, die Entwicklung der Region gemeinsam in die richtigen Bahnen zu lenken“, erklärt Obmann-Stellvertreter Robert Zeitlinger.

Die Abkürzung LEADER steht für „Liaison entre actions de développement de l‘économie rurale“, zu deutsch „Verbindung zwischen Aktionen zur Entwicklung der ländlichen Wirtschaft“. Das Ziel des Maßnahmenprogramms ist es, ländliche Regionen in ihrer Entwicklung zu unterstützen. Die konkreten Projekte werden von lokalen Aktionsgruppen erarbeitet.


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