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Ergänzende Trassenverordnung: Pläne für die Umfahrung Haid liegen zur öffentlichen Einsicht auf

David Ramaseder, 14.08.2019 19:52

ANSFELDEN. Der zweite Teil der Umfahrung Haid, verbunden mit dem Neubau der Anschlussstelle Traun/Haid, zählt zu den derzeit wichtigsten Infrastrukturprojekten in Oberösterreich. Die Haupttrasse der Umfahrung Haid wurde bereits 2011 verordnet.

Das Verkehrsaufkommen in Haid stieg in den letzten Jahren stetig an. Foto: Weihbold
Das Verkehrsaufkommen in Haid stieg in den letzten Jahren stetig an. Foto: Weihbold

„Aufgrund des prognostizierten Verkehrsaufkommens ist die ergänzende Trassenverordnung für die Neuanlage folgender Knotenpunkte  erforderlich“, so Landesrat für Infrastruktur Günther Steinkellner: Umbau der beiden Kreisverkehre „Dammstraße und Actual“, ein kreuzungsfreier Knoten B139/L563 und die Anbindung der Einkaufszentren Haid Center und Ikea an die Umfahrung.

Seit Beginn dieser Woche liegen die Pläne in Pucking und Ansfelden für zwei Wochen zur öffentlichen Einsicht auf. Durch die dann vierstreifige Umfahrung Haid und die neue Autobahnanschlussstelle ist mit einer Verkehrsentlastung des Ortszentrums von Haid von bis zu 80 Prozent zu rechnen.

Insgesamt werden mit dem Projekt folgende Ziele verfolgt: höhere Lebensqualität für die Bewohner in Haid durch eine Entlastung, Gewährleistung eines flüssigen und sichereren Verkehrsablaufes durch die neue Straßeninfrastruktur sowie ein wesentlicher Beitrag zur Erleichterung der Durchsetzbarkeit und Umsetzbarkeit einer Straßenbahntrasse von Traun über Haid bis nach Kremsdorf.

Nächster Schritt noch heuer

„Der nächste Meilenstein wird die Einreichung der Umweltverträglichkeitserklärung sein, also der Startschuss für die durchzuführende Umweltverträglichkeitsprüfung. Die Einreichung ist für Spätsommer, jedenfalls aber noch für dieses Jahr geplant“, so Landesrat Steinkellner.


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Zukunft
Zukunft
17.08.2019 12:59

Alle reden von Klima- und Umweltschutz, aber es tut sich bei

Reederwald Enns, Westspange Steyr, Wasserwald Haid. Das sind nur einige Projekte, für die eine ehrliche umwelt- und menschenfreundliche Politik zuständig wäre. Aber es fühlt sich fast keiner angesprochen. Und die, die sich zuständig fühlen sind zu wenig. "Wahltag ist Zahltag!" Das war einmal ein Slogan. Geld regiert die Welt! War immer so und wird immer so sein. Vielleicht findet doch einmal ein moralisches UMDENKEN der Menschheit statt! Wir verheizen gerade auf der ganzen Welt die Umwelt der Kinder und Jugendlichen, die jetzt keinen Einfluss drauf nehmen können! Denken wir gemeinsam um, gestalten wir unsere Umwelt gemeinsam für ein neues Zeitalter!

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Luft
Luft
15.08.2019 22:08

Verdoppelung des KFZ-Verkehrs in Haid durch B139 Neu

Derzeit fahren auf der B139 ca. 26.000 KFZ/Tag. Für das Jahr 2035 sind ca. 40.000 KFZ/Tag auf der B139 Neu prognostiziert. Dazu kommt der Verkehr von der alten B139 mit weiteren 10.000 KFZ/Tag. Wir haben daher durch die neue vier- bis sechsspurige B139 eine Verdoppelung des KFZ-Verkehrs. Es ist schon sehr dreist, wenn man den BewohnerInnen von Haid eine Entlastung und eine höhere Lebensqualität durch eine autobahnähnliche vier- bis sechsspurige Straße mit einem gigantischen kreuzungsfreien Anschluss an die Traunuferstraße vorgaukelt, die eine Verdoppelung des Verkehrsaufkommens, eine Schlägerung eines 80 Jahre alten naturnahen Mischwaldes und die Umwidmung von 30 ha Ackerland mit sich bringen. Die Beweise dafür können nicht erbracht werden. Eine zweispurige Umfahrung und die Verlegung der Autobahnanschlüsse würde in Verbindung mit einer Straßenbahn sowie einer Taktverdichtung auf der Pyhrnbahnstrecke sowie weniger Umwidmungen und den Erhalt des Wasserwaldes mehr für die Bevölkerung bringen. Eine Lösung der Verkehrsprobleme kann nur dann gelingen, wenn der motorisierte Individualverkehr nicht mehr gefördert wird, sondern Anreize zur Benützung der Öffentlichen Verkehrsmittel geschaffen werden und der gigantische Bodenfraß endlich aufhört.

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Luft
Luft
15.08.2019 21:22

Pläne liegen vier Wochen bis 9.9. bei den Gemeindeämtern auf

Die Planunterlagen, der Umweltbericht und die Stellungnahme der Umweltanwaltschaft liegen vier Wochen bis einschließlich 9.9.2019 bei den Gemeindeämtern Ansfelden und Pucking zur öffentlichen Einsicht auf. In diesem Zeitraum können schriftliche Einwendungen und Anregungen bei den Gemeindeämtern eingebracht werden.