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KLEINZELL/ARNREIT. Nachdem sein Ruhestand bevorsteht, hat der Kleinzeller Amtsleiter Gottfried Gruber auch seine Funktion als Bezirksvorstand der leitenden Gemeindebediensteten in jüngere Hände gelegt: Ihm folgt sein Amtsleiterkollege aus Arnreit, Stefan Königseder nach.
 

Gottfried Gruber (l.) übergibt seine Funktion als Bezirksobmann an seinen Amtsleiterkollegen Stefan Königseder. Foto: Gruber

16 Jahre lang stand Gottfried Gruber als Bezirksobmann an der Spitze der leitenden Gemeindebediensteten. In dieser Zeit waren ihm der Erfahrungsaustausch und die Vernetzung der Kollegenschaft, das Lernen von anderen Amtsleitern, um „nicht immer selbst das Rad neu erfinden zu müssen“, besonders wichtig. Sein Bemühen galt außerdem der Aus- und Weiterbildung. Mit der Gründung des Bildungsinstitutes für kommunale Einrichtungen (B.I.K.E) und der Einrichtung von Workshops für Sachbearbeiter konnte eines seiner Ziele verwirklicht werden.

Herausforderungen stehen bevor

In diesem Sinne will sein Nachfolger Stefan Königseder weiterarbeiten: Neben der guten Vernetzung und laufenden Weiterbildungen sind ihm ein modernes Verwaltungsmanagement und sachliche Diskussionen zu den Themen des Strukturwandels der Gemeinden wichtig. „Die Gemeinden werden in den nächsten Jahren möglicherweise in einem besonderen Blickwinkel stehen. Den Verantwortlichen hier optimale Lösungen rund um die Fragen zu Neuausrichtungen, Kooperationen, Gemeindeverbänden oder auch Fusionsmöglichkeiten anzubieten, wird eine besondere Herausforderung für  uns Gemeindeamtsleiter sein“, ist der 48-Jährige, der seit 1988 im Gemeindedienst und seit 2010 als Amtsleiter in Arnreit tätig ist, überzeugt.

Die Übergabe erfolgte bei der letzten Amtsleitertagung von Gottfried Gruber. Diese findet zweimal jährlich statt; alle vier Jahre wird der Bezirksvorstand gewählt, der sich aus 14 Amtsleitern zusammensetzt.


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