Diskussion um Aschacher Erlebnispromenade

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Lisa Hackl Lisa Hackl, Tips Redaktion, 25.03.2020 16:43 Uhr

ASCHACH. Ein geplanter Erlebnisbereich mit Kinderspielplatz an der Donaupromenade sorgt für Diskussion. Anwohner befürchten neue Touristenmassen in der Stadt.

Geplant ist ein Spielbereich in der Gemeinde Aschach für Kinder auf mehreren Stationen. Unter dem Thema „Donaupiraten“ sollen Kinder Informationen über Stadt und Fluss erhalten. Mehrere Parteien innerhalb der Gemeinde wie der Verein für Ortsentwicklung „Lebenswertes Aschach“, die Grünen sowie eine Bürgerinitiative sprechen sich gegen das Projekt aus. Die Hauptargumente sind der wenige Platz, der für die Aschacher Bürger dann noch bliebe, sowie die zusätzlichen Kosten, die von der Gemeinde getragen werden müssten. An eine Verlängerung der Tourismussaison durch das Projekt glauben die Gegner nicht. 180 Unterschriften wurden bis jetzt im Gemeindeamt deponiert, auch eine Mitgliederbefragung des Vereins für Aschach war eindeutig. „Etwa 90 Prozent der Befragten würden die Gelder lieber in andere Projekte investieren“, so Hilde Golker vom Verein „Lebenswertes Aschach“. Margarita Walk, die die Unterschriftenaktion startete, hat aus der Bevölkerung nur Zuspruch erhalten. Sie möchte zur nächsten Gemeinderatssitzung Anwohner mobilisieren. Der Termin für diese steht aufgrund der Situation rund um das Corona-Virus noch aus.

Bürgermeister: „Nur ein Vorschlag“

Bürgermeister Friedrich Knierzinger (ÖVP) fühlt sich missverstanden. „Das war nur ein Vorschlag des Tourismusvereins. Alle Punkte des Projekts sind diskutierbar und nichts davon ist in Beton gegossen.“ Er möchte das Projekt gemeinsam mit den Bürgern der Stadt besprechen und ausarbeiten. Die geplanten Spielstationen der Elebnispromenade würde Knierzinger gerne in Form eines Projekts an den Pramer Künstler Meinrad Mayrhofer auslagern, der bereits mit Schülergruppen eine Krippe im Linzer Landhaus designte. Eine Zusammenarbeit mit Aschacher Schülern sei auch hier denkbar. Auch die Standorte der einzelnen Stationen seien nicht festgelegt, betont Knierzinger. Ihm sei eine sachliche Diskussion mit den Bürgern der Stadt wichtig.

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