Spitz kauft 9000 Tonnen Obst
ATTNANG-PUCHHEIM. Die Obsternte bedeutet auch Hochbetrieb bei Spitz: Über 9000 Tonnen Früchte, wie beispielsweise Äpfel, Birnen, Himbeeren oder Zwetschken, hat der Lebensmittelhersteller Spitz auch heuer wieder als Rohstoffbasis für seine über 1,2 Millionen Produkte, die täglich den oberösterreichischen Produktionsstandort verlassen, erworben.

Als fixer Bestandteil vieler Spitz-Produkte, angefangen von Apfelsaft oder Holunderblütensirup über Himbeer-Konfitüre bis hin zum Marillen Edelbrand, Obstler oder Essig, ist eine hohe gleichbleibende Qualität der Rohstoffe von größter Bedeutung. Für die Weiterverarbeitung wurden dieses Jahr insgesamt über 9000 Tonnen Früchte und Blüten gekauft. „Für unsere über 1200 unterschiedlichen Spitz Produkte, die in vielen Fällen auf Fruchtbasis aufgebaut sind, benötigen wir jedes Jahr erhebliche Mengen an hochwertigen Früchten“, erzählt Geschäftsführer Josef Mayer.
Besonders stolz ist das Unternehmen auf seine tiefe Wertschöpfungskette: Diese beginnt beim Einkauf und der Auswahl der Lieferanten nach höchsten Qualitätsanforderungen. Nach der Lieferung der Rohstoffe werden diese sofort weiterverarbeitet und bis hin zum fertigen Endprodukt am Standort in Attnang-Puchheim produziert. Dabei achtet der heimische Lebensmittelhersteller von der Frucht bis zum fertigen Endprodukt auf den Regional-Fokus: So stammen alle Äpfel, die in beliebten Spitz Klassikern, wie Apfelsaft, Apfelessig oder Obstler, verwendet werden, vorwiegend aus regionalen und nationalen Streuobstwiesen.
Die diesjährige Witterung hat auch bei der Ernte ihre Spuren hinterlassen: „Aufgrund der großen Hitze sind die Erträge und damit die verfügbaren Mengen geringer als in den vergangenen Jahren. Dadurch sind auch die Preise zum Teil gestiegen, die wir nur bedingt an den Handel weitergeben können“, dazu der Geschäftsführer weiter.
Sind die Früchte und Blüten in Attnang-Puchheim, der Spitz Produktionsstätte, eingetroffen, werden diese gleich zu Konzentraten und Sirupen weiterverarbeitet und anschließend in eigenen Tiefkühllagern aufbewahrt. Dadurch kann das ganze Jahr hindurch auf gleichbleibend frische Rohstoffe zurückgegriffen werden. „Ich bin stolz darauf, dass wir von der Frucht weg alles selbst erzeugen. Somit liegt die Wertschöpfungskette ganz in unserer Hand, wodurch wir höchste Qualität, garantieren können“, so Mayer.


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