BFI-Metallzentrum feierte Geburtstag
ATTNANG-PUCHHEIM. Zahlreiche Vertreter von Firmen, Schüler aus umliegenden Schulen sowie das Management der Arbeitsmarktservice-Regionalstellen Gmunden und Vöcklabruck ließen es sich nicht nehmen, am Tag der offenen Tür beim BFI-Metallausbildungszentrum in Attnang-Puchheim vorbeizuschauen. Anlass war der zehnte Geburtstag, den die Einrichtung kürzlich feierte.

Es war im September 2005, als das BFI Oberösterreich (Region Salzkammergut) vom AMS beauftragt wurde, aufgrund des bestehenden Facharbeitermangels eine Metallausbildung für arbeitssuchende Personen aufzubauen. Das BFI mietete sofort eine leer stehende Lokomotivenhalle der ÖBB an, nahm einen Schlosser als Ausbildner unter Vertrag und schon ging es los. „Den ersten Grundkurs für Metallbearbeitung und Schweißen besuchten zwölf Teilnehmer“, erinnert sich BFI-Salzkammergut-Regionalleiter Gunter Derflinger an die Anfänge. Heute werden permanent mehr als 90 Personen im BFI-Metallausbildungszentrum Attnang-Puchheim geschult, damit diese einen Lehrabschluss in einem Metall- oder Elektroberuf erlangen. „Und wer glaubt, das Ganze sei eine rein männliche Domäne, der irrt“, sagt Derflinger. „Der Frauenanteil beträgt immerhin knapp 30 Prozent.“
Die aktuell 16 Trainer sind fachlich bestens qualifiziert und pädagogisch ausgebildet. Ihnen und den Kursteilnehmern stehen auf rund 2000 Quadratmetern die modernsten Metallbearbeitungsmaschinen zur Verfügung. Seit dem Jahr 2005 sind rund 1100 Personen in den Genuss einer Metall- oder Elektroausbildung gekommen.


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