Zuhöreransturm bei Gemeinderatssitzung
ATZBACH. Einen Zuhöreransturm erlebte die letzte Gemeinderatssitzung der laufenden Legislaturperiode.
Einstimmig angenommen wurden die Resolutionen der Gemeinde gegen den Ausbau und die Errichtung von Atomkraftwerken und Atommüllendlagern in Tschechien und zur Steuergerechtigkeit beim Finanzausgleich. Weiters die Finanzierung zur Sanierung der Tennisanlagen, der Finanzierungsplan zur Sanierung der Pfarrkirchenaußenfasade, die Erweiterung des Abwasserkanals am Sonnenweg und in Weigensam und die Dünnschichtasphaltierung der Hippelsberger-Straße.
Vom Land Oberösterreich wird bei einem Kostenvoranschlag von 70.000 Euro die schadhafte Schwanbachbrücke in der Ortschaft Staudach saniert. Durch den Beschluss, die 40 Lampen der Straßenbeleuchtung durch neue LED zu ersetzen, erspart sich die Gemeinde laut Gemeinderat Peter Kinberger pro Jahr 1000 Euro.
Im Zeitraum Sommer/Herbst 2016 wird die neue Einbindung der Hippelsberger-Straße in die Landesstraße gebaut. Gleichzeitig werden die geplanten ISG Häuser mit 15 Wohneinheiten auf den Oberhumergründen bei der Ortseinfahrt errichtet. Für die Schaffung von zusätzlichen Räumen am Feuerwehrhaus wurde der Grundsatzbeschluss gefasst. Mit vier Stimmenthaltungen wurde die Errichtung zusätzlicher Betonspurwege bei fünf Teilstücken des Landwirtschaftlichen Wegebaues angenommen.
Der Bericht des Prüfungsausschussobmannes Gerhard Riedler, demzufolge die Abgangssummme verringert werden konnte, wurde angenommen. 2014 wurden auch keine Darlehen mehr aufgenommen, ebenso konnten die Kosten für die für 2016 geplante Tennisplatzsanierung gesenkt werden.
Bürgermeister Berthold Reiter dankte Ernst Oberhumer für die Gesprächsbereitschaft bei der Ermöglichung der ISG-Wohnbauten. Er gab weiters bekannt, dass die durch die kommende Pensionierung von Johann Rutzinger freiwerdende Arbeitsstelle am Gemeindeamt bereits ausgeschrieben wurde.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden