Hollerberg übte den Ernstfall
AUBERG. Es ist Samstagabend und mehrere Tausend Besucher sind zu Gast am Hollerberg Fest. Ein starkes Unwetter bahnt sich an, die Verantwortlichen entscheiden das Fest abzubrechen und den Notfallplan in Kraft zusetzen. Das war die Ausgangslage für eine Übung der freiwilligen Feuerwehr Auberg und des Organisationsteams des Hollerberg Festes.

Vom Parkplatz bis zur Räuberhöhle verfolgten ungefähr 60 Feuerwehrmänner das Ziel, möglichst viele Gäste vom Festgelände zum Sammelplatz zu bringen und die verbleibenden Gäste bestmöglich zu schützen. Die Einsatzgruppen waren mit Feuerwehrauto, Funkgerät und Taschenlampe ausgestattet und durch Ihre Einsatzkleidung geschützt. Die Einsatzleitstelle befand sich in der alten Volksschule, beobachtete das Wetterradar und stand im ständigen Kontakt mit der Landes- und Unwetterwarnzentrale.
Flexibler Notfallplan
„Der Fokus bei dieser Übung lag auf dem Unwetter-Szenario. Der ausgearbeitete Notfallplan kann aber ebenso bei Feuer und anderen unvorhergesehenen Ursachen zur Anwendung kommen“, erklärt Stefan Scheiblhofer, Kommandant der Feuerwehr Auberg.
Nach einer Stunde war das Festgelände schließlich evakuiert, die letzten Gäste wurden in der Kirche in Sicherheit gebracht. Nach erfolgreichem Abschluss der Übung fand für alle Beteiligten die Nachbesprechung bei einem Lagerfeuer am idyllischen Berg statt. „Alle waren sich einig, dass die Übung sehr wichtig ist, damit die Gäste am Hollerberg auch in Zukunft gut aufgehoben sind“, so Festorganisator Andreas Schauer.


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