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BAD GOISERN. Frei nach dem Motto: „Is´s wo recht gschmah, sand g´wiß d´Goiserer da“ laden zahlreiche Brauchtumsvereine am Wochenende von 30. August bis 1. September zu den Goiserer Gamsjagatagen.

Radlpirsch Foto: Viorel Munteanu
Radlpirsch Foto: Viorel Munteanu

Zurück zum Ursprung heißt es für die traditionelle Veranstaltung, die von den örtlichen Vereinen – von den Vogelfreunden bis zur Goldhauben- und Kopttuchgruppe – getragen wird.

Im Mittelpunkt steht das goiserische Lebensgefühl, mit traditioneller Volksmusik, Handwerk- und Trachtenmarkt rund um den Marktplatz und einer lustigen Radlpirsch auf nostalgischen Waffenrädern, eins origineller geschmückt wie das andere. Edle Messer, kunstvoll gebundene Gamsbärte, Gamsfrackerl, Dirndl, Lederhosen und mehr gibt es beim großen Handwerk- und Trachtenmarkt rund um den Marktplatz.

Im Festzelt und im Innenhof von Schloss Neuwildenstein ist Musizieren angesagt: Volkstanz mit Plattlerkurs, eine Singstunde bieten echt goiserische Unterhaltung. Täglich lockt zudem ein buntes Kinderprogramm mit Flechtfrisuren, Kinderschminken und Bücherfalten. Mit dabei ist auch das Hand.Werk.Haus Bad Goisern, das seit kurzem zum immateriellen Weltkulturerbe gehört.

Für Einheimischen und „Zuagroaste“

Dass es dabei genügend Gelegenheit zum „brachtn“ (Goiserisch: „sich unterhalten“) gibt, versteht sich von selbst. Das alles gehört zum Lebensgefühl einer Region, an dem Einheimische wie auch „Zuagroaste“ und Gäste teilhaben können. Um bei den Gamsjagatagen genau das zu spüren, was ein Gedicht des Goiserer Mundartdichters Willi Kefer beschreibt: „Gab´s koan Goiserer nit, gab´s koa Gaudi, koan Strit, gab´s koa Tanzl, koan G´sang, gab ah d´Musi koan Klang.“

Infos: www.goiserer-gamsjagatage.at


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