"Rodelfloh“ Tina Unterberger greift wieder ins Weltcup-Geschehen ein
BAD GOISERN/GMUNDEN. Nachdem ihr im Sommer nach einer mehr als zweifelhaften Juryentscheidung der Weltmeistertitel im Rollenrodeln aberkannt worden war, geht Tina Unterberger mit großen Zielen in die neue Saison der Naturbahnrodler. Eröffnet wird diese am 12. und 13. Dezember mit einem Parallel-Race in Kühtai.

Im Vorjahr stand der „Rodelfloh“ dort als Dritte am Stockerl, war damit aber alles andere als zufrieden. „Ich hatte einen Fehlstart fabriziert und mir ein besseres Ergebnis damit zunichte gemacht. Da wäre mehr drinnen gewesen“, erinnert sich Unterberger zurück und will´s heuer besser machen. Da bis Ende November noch keine Trainingsläufe auf Schnee möglich waren, weiß derzeit aber keine der Athletinnen, wo sie wirklich steht. „Die Ausgangsposition ist völlig offen. Kühtai ist aber auf alle Fälle eine lässige Veranstaltung.“
Was die gesamte Saison angeht, hat sich Unterberger vorgenommen, den Damen aus dem italienischen Team auf den Pelz zu rücken. „Ich habe da noch was gut zu machen. Denn in der Vorsaison hab´ ich gegen sie im letzten Rennen in Umhausen noch einen Platz am Stockerl der Gesamtwertung verloren. Das war ärgerlich.“
Bei ihrer Mission setzt die Bad Goiserin wieder auf die Hilfe von Robert Batkowski, der für das Material zuständig ist. „Ich glaube, ich treibe ihn oft in den Wahnsinn. Aber er hat ein unglaublich gutes Händchen“, grinst Unterberger. Die große Gejagte im Frauenweltcup wird auch heuer wieder die Russin Ekaterina Lawrentjewa sein, die sich bereits zehn Mal in Serie den Sieg in der Gesamtwertung geholt hat.


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