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GMUNDEN/VÖCKLABRUCK/EISENSTADT. Der zwölfjährige Kontrabassist Willi Stadler aus Gmunden wurde beim Bundeswettbewerb Prima la musica in Eisenstadt mit einem ersten Preis ausgezeichnet. Mit 90,5 Punkten überzeugte er die Jury in seiner Altersklasse.

  1 / 2   Theresa Schilling (Kontrabass-Lehrerin), Willi Stadler und Florian Feilmair (Korrepetitor) (v. li.) (Foto: Sonja Stadler)

Die Begeisterung für den Kontrabass begleitet Willi Stadler bereits seit früher Kindheit. Schon mit fünf Jahren wollte er „klassischen Kontrabass spielen, mit dem Bogen streichen und das Holz von seinem Kontrabass muss schwarz sein.“

Seine musikalische Ausbildung erhielt er über viele Jahre bei Stefan Scheicher an der Landesmusikschule Vöcklabruck. Bereits bei den Landeswettbewerben von Prima la musica konnte er mehrfach erste Preise mit Auszeichnung erzielen. Im heurigen Jahr wurde er zudem Landessieger in Oberösterreich und qualifizierte sich damit für den Bundesbewerb.

Herausforderung

Die Vorbereitung auf den Wettbewerb war jedoch nicht ganz einfach: Aufgrund des krankheitsbedingten Ausfalls seines langjährigen Lehrers musste sich Stadler teilweise selbstständig auf den Bewerb vorbereiten. Unterstützung fand er schließlich bei Kontrabasslehrerin Theresa Schilling.

Erster Preis

Beim Bundesbewerb präsentierte der junge Musiker unter anderem Werke seines früheren Lehrers und erreichte erneut einen ersten Preis mit 90,5 Punkten.

Sein Berufswunsch steht bereits fest: Der Zwölfjährige möchte später selbst Kontrabasslehrer werden und seine Begeisterung für Musik an andere weitergeben.


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