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BAD HALL. Der Hit beim vierten Bunte-Welt Brunch im Pfarrheim war Birani, ein schmackhaftes Reisgericht mit Huhn; bei den Nachspeisen konnten die vielen Gäste bei Baklava oder Dattelkuchen nicht widerstehen.

Einheimische und Flüchtlinge kommen unkompliziert ins Gespräch.
  1 / 2   Einheimische und Flüchtlinge kommen unkompliziert ins Gespräch.

Der Duft des Orients zog durch die Räume und verlockte die vielen Bad Haller und Pfarrkirchner, auch syrische Ravioli, genannt Kuba habnea, oder Kofta, Lammsuppe, und Erdäpfel, Kuku, Spezialitäten aus Afghanistan, zu verkosten. Organisiert wurde das gemeinsame Essen und Kennenlernen von Albert Kufner, der dazu Asylwerber und Migranten aus Irak, Afghanistan, Syrien, Pakistan, Ägypten und der Türkei zum Kochen einlud. „Unsere Leute sind einfach neugierig, wie das ausländische Essen schmeckt“, erzählt er schmunzelnd, während es an den Kochtöpfen zu interessanten Gesprächen kommt. Seit drei Jahren sind Flüchtlinge in Bad Hall einquartiert, derzeit befinden sich noch 40 in Betreuung.

Anwältin als Helferin

„Acht Asylwerber machen eine Lehre als Elektriker, Autolackierer, Koch oder Kellner“, weiß Asma, früher Rechtsanwältin in Ägypten und jetzt Flüchtlingsbetreuerin bei der Diakonie. Mit ihren Sprachkenntnissen in Arabisch, Französisch und Deutsch kann sie viel zum harmonischen Miteinander beitragen. „Bad Hall ist gut“, strahlt die Irakerin Iman, die mit Brüdern und Schwägerin in der Kurstadt ist. Der Bürgerkrieg und die vielen Attentate verunsichern die Menschen hier. Davon berichtet Ali, der vor einigen Monaten eine Lehre als Elektriker begonnen hat. Er sorgt sich um Freunde und Verwandte in der afghanischen Stadt Ghazni, mit denen er seit Monaten keinen Kontakt mehr hat. Gerade beim gemeinsamen Essen können Beziehungen aufgebaut und vertieft werden.


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