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BAD ISCHL. Zu einer Begegnung von syrischen und österreichischen Musikern kommt es am Donnerstag, 19. November, um 20 Uhr im Lehartheater Bad Ischl, wenn die „Syrian Links“ auf der Bühne stehen.

Arabisch-kurdisch-österreichischer Zusammenklang: Salah Ammo (bouzouk, vocals), Orwa Saleh (oud), Julia Siedl (piano), Ulrich Drechsler (clarinet, bass clarinet), Uygar Cagli (bass guitar) und Peter Gabis (percussion) spielen in Bad Ischl. Foto: Manfred Werner

Der musikalische Exodus aus Syrien dauert an. Etliche Musiker finden in Österreich eine zweite Heimat. Sie spielen ihre Musik. Sie richten sich ein. Sie strecken ihre Fühler aus. „Syrian Links“ spinnt bestehende syrisch-österreichische Kooperationen weiter. Salah Ammo und Orwa Saleh erweitern die arabisch-kurdische Musik ihrer Heimat mit österreichischen und europäischen Musikern. Dadurch entstehen neue Bilder für ein neues Publikum. Erinnerungen werden wachgehalten aber gleichzeitig auch zukünftige, friedliche Perspektiven entwickelt. Sie erzählen ihre Geschichten. Ihre persönliche Betroffenheit wird zum musikalischen Ausdruck. Ihre gemeinsamen Erfahrungen werden zur Energiequelle. Salah Ammo: „Der Klang unserer Musik ist stärker als die schrecklichen Geräusche des Krieges.“

Ein Projekt Hoffnung – nicht nur für Syrien. Keine Hilferufe diesmal, sondern weithin vernehmbare Rufzeichen für mehr Achtsamkeit und Menschlichkeit auf allen Ebenen.

Preise: 1. Rang: 25 Euro, Parterre: 22 Euro (VVK: 20 Euro), Schüler: 7,50 Euro; Karten: Lehartheater (06132/21495), Tourismusverband Bad Ischl (06132/27757) und Salzkammergut Touristik (06132/2400051)


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