Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

BAD ISCHL. Uhrmacher Harald Baumann ist ein wahres Ischler Original. Bei ihm geht die Prominenz heute noch ein und aus.

Bei Uhrmacher Harald Baumann gehen Promis ein und aus. Foto: Thomas Leitner
Bei Uhrmacher Harald Baumann gehen Promis ein und aus. Foto: Thomas Leitner

„Ich bin noch mit Leib und Seele dabei, habe Spaß daran, meine Tochter zu unterstützen“, erzählt der 78-jährige Harald Baumann im Tips-Interview. Von 1954 bis 1975 besuchte der gebürtige Bad Ischler die Uhrmacherschule im niederösterreichischen Karlstein an der Thaya. Diese ist übrigens die einzige Schule dieser Art in Österreich.

Übernahm Geschäft der Mutter

Nach einigen Jahren in Deutschland übernahm der heutige Pensionist im Jahr 1971 das Juwelier- und Uhrmachergeschäft seiner Mutter am Kreuzplatz in der Kaiserstadt, wo mittlerweile seine Tochter Stefanie in fünfter Generation die Geschäfte führt. Der sympathische „Uhrmacher“ blickt aber auf eine erlebnisreiche Zeit zurück. „Ich weiß noch ganz genau, wie uns Dalai Lama in Ischl besucht hat, ich habe ihm damals die Uhr vom Kaiserjubiläum geschenkt. Einmal stand ein Mann in Lederhosen vor dem Geschäft – zuerst dachte ich ein Einheimischer, dann erzählte er, er ist der Chauffeur von Queen Mum und zückte als Beweis sogar ein Foto. Auch Otto von Habsburg war viel bei mir im Geschäft“, ist Harald Baumann stolz. Mittlerweile beschäftigt der Betrieb in zwei Filialen drei Uhrmacher und ist aus Bad Ischl nicht mehr wegzudenken.

Kunde aus Russland

Der wohl weiteste Kunde, der regelmäßig vorbeikommt, um sich eine schmucke Taschenuhr zu kaufen, ist ein Krankenhaus-Chef aus Moskau. „In Russland gibt es niemanden, der die antiken Uhren reparieren kann, deshalb besucht er mich zweimal im Jahr“, ergänzt das Uhrmacher-Original aus Bad Ischl und es ist nur einer von vielen, die Harald Baumann noch persönlich betreut.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden