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BAD ISCHL. Es wird Ernst für Bad Ischl und das Salzkammergut. Die Ausschreibung zur Europäischen Kulturhauptstadt 2024 läuft und Österreich ist wieder an der Reihe, eine von drei Hauptstädten zu stellen.

Bad Ischls Bürgermeister Hannes Heide (li.), Kunst- und Kulturminister Thomas Drozda und Kulturaktivist Klaus Wallinger (re.) bei der Präsentation im Bundeskanzleramt Foto: Bundeskanzleramt /Christopher Dunker

Bad Ischl und das Salzkammergut beteiligen sich an den Veranstaltungen des Bundeskanzleramtes und erstmals haben sich die sechs Kandidaten auch der Öffentlichkeit vorgestellt. Klaus Wallinger, Kulturaktivist aus Ebensee, hat die mögliche Bewerbung im Haus der Europäischen Union in Wien erstmals öffentlich präsentiert – und sorgte damit auch für ein Rauschen im Blätterwald. Das Salzkammergut hätte als einzige Region konkrete Ziele und Themen formuliert, falls die Region zu Zug kommt.

Immerhin bietet der Zuschlag große Möglichkeiten für die Entwicklung einer Region. Defizite sollten benannt werden und Vorschläge gemacht werden, wie diese aufgearbeitet werden können. Die Themenpalette geht über den Kulturbereich hinaus: Wirtschaft, Soziales, Anliegen von jungen Menschen, Bildungsinitiativen, aber auch Mobilität sollen durchaus kritisch angesprochen und Maßnahmen festgelegt werden.

Einreichfrist bis 31. 12. 2018

Neben dem Salzkammergut präsentierten sich auch die Region Rheintal sowie die Städte Judenburg und Murau, Wels, Baden und St. Pölten. Der weitere Zeitplan: Im Februar 2019 wird eine EU-Jury die in die engere Auswahl kommenden Städte festlegen, die dann ihre Konzepte konkretisieren müssen. Im Dezember 2019 fällt die Jury dann die Entscheidung, welche Stadt den Zuschlag bekommt.


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