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BAD ISCHL. Muna Duzdar, Staatssekretärin für Diversität, öffentlichen Dienst und Digitalisierung absolvierte eine umfassende Besuchstour im Inneren Salzkammergut – und zeigte sich beeindruckt von den regionalen Initiativen.

Ein solidarisches Selfie mit den Frauen des Ischler Frauenfrühstücks durfte beim Besuch von Staatssekretärin Muna Duzdar nicht fehlen. Foto: Heide

Begeistert zeigte sich Duzdar nach dem Treffen mit Ehrenamtlichen in der Flüchtlingsarbeit und beim Internationalen Frauenfrühstück im Pfarrheim von den diesbezüglichen Aktivitäten in der Stadt: „So eine Rückenstärkung für Ehrenamtliche durch die Kommunalpolitiker gibt“s nicht überall. Wir müssen gefährlichen Tendenzen, die auf die Spaltung der Gesellschaft hinauslaufen, auf allen Ebenen und Wegen entgegenwirken.“

Perspektiven sind wichtig für die Integration

Bezüglich der Integration von Einwanderern und Flüchtlingen würden Deutschkurse allein nicht reichen, es gebe nichts Wichtigeres als Bildung und Arbeit. „Es gibt kaum etwas Schlimmeres als Perspektivenlosigkeit, die zu Frustration und Unmut führt. Dies muss unter allen Umständen zurückgedrängt werden“, so Duzdar.

„Chancen der Digitalisierung nützen“

In Bezug auf soziale Medien und auf Digitalisierung, dass diese eine Vielzahl von Vorteilen bieten würden, aber man dürfe auch auf die Schattenseiten nicht vergessen. Hass im Netz, Cyber­mobbing und ähnliche Phänomene seien stark verbreitet. Beim Besuch des Jugendzentrums Youz wies sie auch auf verschiedene Initiativen – von digitaler Bildung über erhöhte Zivilcourage im Netz bis zur Meldestelle gegen Hass im Netz – hin. „Die Digitalisierung kann uns aber auch neue wirtschaftliche Perspektiven bringen. Diese Chance gilt es zu nützen“, so Duzdar.


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