Kulturhauptstadt: Bewerbung und Entwicklung war Thema auf KulturInvest-Kongress
BAD ISCHL/BERLIN. Die Kulturhauptstadtbewerbung und Kulturentwicklung im Salzkammergut war Thema auf deutschem Kongress.

Um über die Chancen der Kulturentwicklung für Bad Ischl und das Salzkammergut zu sprechen, war Bad Ischls Bürgermeister Hannes Heide zum KulturInvest-Kongress in Berlin eingeladen. In einem von Christoph Thoma, der die Entwicklung kultureller Strategien und Bewerbungsprozesse für die europäische Kulturhaupstadt begleitet, moderierten Thementag kamen Experten, Kulturamtsleiter, Projektkoordinatoren und Entwickler sowie Kulturschaffende.
Großes Interesse
Dabei stieß der Prozess, der im Salzkammergut gerade im Gange ist, auf größtes Interesse und großen Widerhall: Vor allem die Tatsache, dass diese Bewerbung seit Beginn der Kulturhauptstädte im Jahr 1985 die erste einer Kleinstadt mit Fokus auf eine historisch gewachsene Region sein wird und gleichzeitig auch die erste Bewerbung aus dem inneren Alpenraum zeige die europäische Dimension und ist eine der Besonderheiten dieser Bewerbung. Auf diese Weise werde es möglich sein, die Rolle von Kleinstädten in ländlichen Regionen Europas zu thematisieren. Wie groß die Möglichkeiten sind, in einem Kulturentwicklungsprozess vielfältigen Herausforderungen wie Abwanderung, der Schaffung von Arbeitsplätzen, Entwicklung von Bildungsangeboten, aber auch Anforderungen der Mobilität zu begegnen, verdeutlichten Referate mit praktischen Beispielen gelungener Projekten aus abgeschlossenen und laufenden Prozessen in unterschiedlichen Städten und Kulturregionen Europas.
Strategien erarbeiten
Die Kulturhauptstadt ist ein Vehikel, sich mit anderen europäischen Regionen auszutauschen und gemeinsam Strategien für die Zukunft zu erarbeiten. Mit Salz und Wasser, die seit Anbeginn prägende Elemente des Salzkammergutes sind, wurde jedenfalls eine Konzept-Grundlage gefunden, um diese Anforderungen perfekt zu verbinden.


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