Diensthunde-Ausbildungszentrum soll bis 2018 modernisiert werden
BAD KREUZEN. Seit 2002 ist in Bad Kreuzen das Bundesausbildungszentrum für die Grund- und Spezialausbildung von Polizeidiensthundeführern und ihren Hunden untergebracht. Nun soll die internationale Vorzeigeeinrichtung modernisiert werden.

„Gerade in einer Zeit, in der der Terror nicht vor den Toren Europas Halt macht, müssen wir uns besser rüsten“, so Landespolizeidirektor Andreas Pilsl. Mit im Investitionsprogramm des Bundesinnenministeriums ist auch die Ausbildung der Polizeidiensthunde, die bei Suchtmitteldelikten, aber vor allem auch bei der Sprengstoffsuche verstärkt eingesetzt werden.
Nun wird als erster Schritt ein Anfoderungsprofil erarbeitet, nach dem die Einrichtung modernisiert werden soll. Vor allem geht es um die Unterkünfte der Beamten, die nicht mehr den heutigen Standards entsprechen. Mit einem Umsetzungsauftrag rechnet man Ende 2015 oder Anfang 2016. Danach soll es bereits in die Umsetzung gehen. Das Ausbildungszentrum erfüllt auch in der Sicherheitsstrategie der Region eine wichtige Aufgabe.
„Das Entscheidende ist, dass die Beamten jederzeit selbstständig eingesetzt werden können, wenn wir sie benötigen“, betont Bezirkshauptmann Werner Kreisl. Dies hat gerade jetzt einen hohen Stellenwert, da Bad Kreuzen nicht mehr nur eine Betreuungsstelle für Asylwerber, sondern auch den Status eines Verteilerzentrums übernommen hat.
Rund 200 Diensthundeführer und ihre Hunde werden jährlich in diesem Ausbildungszentrum ausgebildet. Erst vergangene Woche war eine Delegation aus Kasachstan da, um sich von dieser Einrichtung ein Bild machen zu können. Auch die Nächtigungszahlen des Hauses mit 3000 bis 3500 Übernachtungen ist beachtlich.


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