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URFAHR-UMGEBUNG. Der vierte Teil der Info-Reihe zum Thema „Klimawandel und unser Alltag“ der Regionen Urfahr-West und Sterngartl- Gusental widmet sich dem Thema Mobilität.

Foto: Foto: M.Jenkins/shutterstock.com
Foto: Foto: M.Jenkins/shutterstock.com

Der Verkehrssektor ist in Österreich der zweitgrößte Verursacher von Treibhausgasen. Zu den Ursachen zählen der gestiegene Wohlstand und die damit verbundenen KFZ-Zulassungen sowie die Zersiedelung durch immer mehr Einfamilienhäuser. Neben beruflich bedingten Fahrten nimmt auch der Freizeitverkehr deutlich zu.

Leider ist meistens das Auto mit Verbrennungsmotor das Verkehrsmittel erster Wahl. Ein Fahrzeug, das für den Transport von meist nur einer Person über eine Tonne Stahl durch die Lande schieben muss und dessen Antriebstechnik nur ein Drittel der Energie für die Vorwärtsbewegung nutzt, ist mit Abstand die klimaschädlichste Wahl. Zu Fuß, mit dem Rad, mit Bahn oder Bus oder Sharing-Angebote sind weitaus klimaverträglichere Alternativen.

Die Menschen haben die Wahl, auf welches Verkehrsmittel sie zurückgreifen. Es spielt eine große Rolle, ob man regional einkaufen geht und damit kurze Wege macht, die leicht ohne Auto schaffbar sind.

Ressourcenverbrauch

Weniger Autos bedeuten auch deutlich weniger Platzbedarf und Ressourcenverbrauch. So könnte man manche Verkehrsproblematiken in Ballungszentren entschärfen. Selbiges gilt vor Schulen und Kindergärten, wo der massiv gestiegene Autoverkehr ein Sicherheitsrisiko für die eignen Kinder darstellt. Für die, die meinen, zuerst müsse erst einmal der öffentliche Verkehr ausgebaut werden, sei an dieser Stelle geraten, sich schon zuerst mit dem Fahrplan auseinanderzusetzen und die Möglichkeiten von Zug und Bus auszuloten – diese sind oft erstaunlich gut. Wenn man sich bei der Wahl der Mobilität, egal ob Freizeit oder Beruf, richtig entscheidet, hilft man dem Klima, der Umwelt und auch der Gesundheit.


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